Elche – Gauner aus Plüsch

hallo zusammen,

die meisten meiner Follower aus Instagram kennen meine knautschweichen Gauner, lieben ihre Geschichten und sind verrückt nach meinen Elchen. Ganz klar, dass es auch im Blog eine sogenannte Elch-Ecke gibt, in denen sie sich herumdrücken und ihr Unwesen treiben können. Snörre ist eh schon angepisst, weil ich bisher noch nicht über ihn und seine Kumpels berichtet hab.

Gerade die letzten Tage hat er mich oft genervt und sich, den Bauch einziehend, in Position gestellt sobald ich zum iphone griff, um ein bisschen Schnasselkram für Instagram zu fotografieren, in der Hoffnung, ich würde auch von ihm Bilder schießen. Da steht er dann, der Pulli locker über die Plautze fallend, da das Wamperl eingezogen, bis er keine Luft mehr bekommt, sich sein Kopf lila färbt und es ihm die Knopfaugerl ganz leicht rausbatzt und er schließlich doch laut schnaufen muss und schwupp, schon spannt sein blauer Kapuzenpullover wieder elchartig um den Bauch herum. Er stellte sich mehrmals ungebeten als Interviewpartner zur Verfügung. Aber mei, über was soll ich ihn denn befragen? Über Leberkäse? Mit Snörri kannst eigentlich nur über „dirty food“ sprechen und darüber wie er den Nachbarskatzen Streiche spielen und sie vermöbeln kann.

Der gemeine Hauselch hasst Katzen! Jeden Dienstag ist „Fightday“ auf’m Spielplatz um die Ecke. Es war so, es ist so und es wird immer so bleiben. Ich habe es aufgegeben, den Typen das Verdreschen von Katzen auszureden. Ja ja, ich sollte für gewaltfreie Erziehung sorgen denn genau das ist der Erziehungsauftrag eines jeden guten Frauchens aber es liegt nun mal in der Natur des Hauselches, dass er stets gewalt- und vor allem fressbereit ist.

Hier leben mittlerweile einige Hauselche, die auf wundersame Weise zum Leben erwacht sind. Es ist einfach so, dass den Kerlen über Nacht Leben eingehaucht wurde (ich tippe drauf, dass es Odin war oder ein anderer nordischer Gott). Eltern, Nachbarn und Freunde haben sich längst daran gewöhnt, dass die Elche im Garten spielen, heimlich unterm Zwetschgenbaum Zigaretten rauchen, Becks Lemon trinken und sich mit allerlei „dirty food“ vollstopfen. Nehmt es einfach als gegebene Tatsache, dass hier öfter mal ein Elch durch den Blog rennt, um die Ecke guckt und sein Unwesen treibt.

Der gemeine Hauselch ansich ist ein feiner Kerl. Er ist lieb und verschmust aber leider etwas ungeschickt. Wenn es um Genussmittel aller Art geht, kennt er kein Halten. „Coffee, Drugs and Rock’n’Roll“ ist sein Motto. Ich schütze meine Elche so gut es geht vor Kaffee, Zigaretten, Alkohol und anderen Drogen. In Amsterdam ist es mir leider nicht gelungen, Sumo vor dem Verzehr von Haschkeksen zu bewahren. Ich meine, wir waren auch selbst schuld. Haschkekse – insbesondere wenn sie mit Schokolade überzogen sind – lässt man eben nicht im Appartment liegen in welchem sich ein gefräßiger Elch aufhält.

Dieser Anblick z.B. bot sich uns als wir die Tür unseres Appartements während unseres Amsterdam-Urlaubes Anfang Mai aufschlossen. Ein glücklich-selig grinsender Elch, völlig stoned auf dem Tisch liegend, die leere Haschkeksdose neben ihm. Ich dachte, ich krieg einen hysterischen Anfall. Dieser Elch war unansprechbar, lallte was von „Frieden für die Welt“ und kicherte unkontrolliert und völlig irre vor sich hin. Fast schon unheimlich. Ich habe ihn geohrfeigt und geschüttelt damit er zur Vernunft kommt. Nix zu machen. Kaltes Wasser ins Gesicht und gut durchgeschüttelt wie einen Martini – das fand der lustig. Der Elch hatte mindestens 5 Kekse gefuttert. Und jetzt? Das Viech musste nüchtern werden. „i hob so an Hunger gehabt“ nuschelte er und bog sich vor lachen. (Die gute Nachricht war, dass für meinen Kumpel und mich noch genug Kekse übrig waren um später weitere, wissenschaftliche Versuche zu starten, wieviele Kekserl nötig sind um uns in diese elchähnliche Glückseligkeit zu puschen).

Doch genug von Drogen und dergleichen. Dies hier ist ein anständiger Blog – für Schandtaten, die sich hier in der Elchecke abspielen kann ich allerdings nicht garantieren. Ich wünsche euch viel Spaß mit der Bande. Snörri hat viele Ideen wie er diesen Blog aufpeppen kann.

Oh Gott, ich muss zurück in die Küche denn eben haben sich Dirk und Gunnar an der Wand entlang, in selbige geschlichen. Auf dem Herd kocht Thaicurry (Rezept demnächst in der Clean-Eating-Rubrik) und per Räuberleiter schaffen die Viecher es, auf die Arbeitsplatte zu klettern und heimlich zu naschen… oh Mann, diese Biester!

Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch gibts täglich auf Instagram unter einfach_nur_wiggerl. Vielen Dank fürs Lesen.

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