Apfelkuchen mit Xucker

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Hallo meine Lieben,

heute gibt’s endlich das Rezept von meinem Geburtstags-Apfelkuchen.  Geschrieben hatte ich es bereits im November aber irgendwie kam immer ein anderer Artikel dazwischen und so hab ich es bis jetzt in meiner „Artikel-Vorrats-Schublade“ aufbewahrt, denn wir Blogger horten gerne mal „Stoff“, den man zu gegebener Zeit ratzfatz „raushauen“ kann.

Ich habe übrigens nie zuvor im Leben einen Rührkuchen gebacken (abgesehen von wenigen fertigen Backmischungen). Kaum zu glauben, gell? Ich esse hin und wieder gerne mal ein Stückchen Kuchen aber nie soviel, dass es sich lohnen würde, selbst welchen zu backen. Zum 53. Geburtstag wollte ich jedenfalls backen und ich wollte unbedingt Xucker ausprobieren.

Xucker

Schon mal von Xucker (Xylit) gehört? Xucker soll eine gesunde Alternative zu Zucker und Süßstoff sein. Er hat ca. 40 % weniger Kalorien, sieht aus wie das Original und schmeckt auch so. Ich wollte Xucker testen, weil es ein Naturprodukt ist. Xucker ist z.B. bei DM erhältlich, kostet aber wesentlich mehr als Zucker (700 Gramm gibts für knappe 9 Euro).

Es soll übrigens vorkommen, dass Xylit nicht vertragen wird und man darauf mit Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall reagiert (hab ich allerdings erst gelesen nachdem ich den Kuchen im Büro angeboten hatte. Nur soviel: es ist mir nicht gelungen, meine Abteilung mit xuckerhaltigem Apfelkuchen „auszuschalten“).

Niemanden ist aufgefallen, dass im Kuchen  Xucker verwendet wurde. Man merkt hier wirklich kaum einen Unterschied zum Original. Xylit ist ein Zuckerstoff, der von Natur aus in Früchten, Gemüse und Holz in geringen Anteilen vorkommt. Es gibt Leute, die Xylit im Kaffee fürchterlich finden aber das Geschmacksempfinden ist bei jedem anders.

Doch jetzt gehts zum Rezept, für welches ihr natürlich auch Zucker verwenden könnt.

Rezept Apfelkuchen

Zutaten für eine 26-er Backform:

  • 3 Eier
  • 125 Gramm Xucker
  • 125 Gramm weiche Butter
  • 125 Gramm Weizenmehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 500 Gramm Speisequark
  • 1 Becher süße Sahne
  • 1 Packung Puddingpulver (Vanille-Grieß)
  • 1 Packung Vanillezucker (Bourbon)
  • 4 große Äpfel (Sorte egal)
  • 1 guter Schuß Eierlikör

Es ist ziemlich einfach: bis auf die Äpfel und den Eierlikör alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührgerät (oder im Thermomix) gut verrühren.

Äpfel schälen, würfeln oder in Scheiben schneiden. Es ist wirklich egal, welche Sorte Äpfel ihr verwendet. Es können auch unterschiedliche Sorten sein.

Äpfel und einen guten Schuss Eierlikör zum Rührteig geben und nochmal kurz mit einem Löffel verrühren. Anschließend alles in die Backform füllen und ab damit in den Ofen. Mit Ober- und Unterhitze auf 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Ich hatte den Fehler gemacht, den Kuchen bei Umluft zu backen. Doof, denn der Teig blieb flüssig, während der Kuchen oben schon ziemlich braun war. Ein Trick hat mir geholfen: Ich habe einfach mit Alufolie die Oberfläche des Kuchens abgedeckt und konnte ihn getrost weiterbacken bis er durch war, ohne ihn zu verbrennen.

Für den Fall, dass dies euer erster Rührkuchen ist und ihr nicht wisst, wie ihr überprüfen könnt, ob er fertig gebacken ist: Einfach mit einer Gabel, Spaghetti oder einer Stricknadel in den Kuchen stechen. Wenn bei Herausziehen noch Teig dran klebt, ist er noch nicht gar.

Sobald der Kuchen fertig und ausgekühlt ist, bestäubt ihr ihn noch mit Puderzucker. Fertig!

Der Kuchen wurde ratzeputz aufgegessen. Er schmeckte wunderbar fruchtig. Guten Appetit.

Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch gibts täglich auf Instagram unter einfach_nur_Wiggerl. Bilder vom Kuchen nebst Rezept pinne ich euch auf Pinterest. Danke fürs Lesen und Pinnen.

3 Kommentare

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