Das Ei – cleaner geht nimmer

Hallo meine Lieben,

heute erzähle ich euch einiges über das gemeine Hühnerei. Jawoll, da gibts viel zu erzählen denn das Ei ist meiner Meinung nach eines der cleansten Lebensmittel, das man sich vorstellen kann. Außerdem kann man mit einem Ei unheimlich viel anfangen.

Allein schon, was man mit einem einzigen Ei machen kann, ist phänomenal. Mal abgesehen davon, dass man es in Kuchen, Nudeln, Desserts und vielen anderen Gerichten und Fertigprodukten findet, kann man sich die Dinger (ausgeblasen) sogar zu Ostern an einem Baum hängen. Spaß beiseite, das Ei ist ein wichtiges und gesundes Lebensmittel und deshalb beschäftigen wir uns heute ausgiebig mit ihm.

Ob ein Ei braun oder weiß ist, hängt übrigens von der Hühnerrasse ab. Die Färbung der Eierschale hat also nix mit der Gefiederfarbe, sondern mit der Rasse und den Ohrscheiben des Huhns zu tun. Interessanterweise legen Hühner mit weißen Ohrläppchen vorwiegend weiße Eier, wohingegen die Rassen mit den roten Läppchen braune Eier legen.

Braune Eier sind also nicht automatisch Bio-Eier und sie sind auch nicht gesünder als weiße Eier. Die Farbe vom Dotter wird vorwiegend vom Futter bestimmt.

Ein wichtiges Thema ist die Lagerung: ich lasse meine Eier immer in der Verpackung und stelle diese dann in den Kühlschrank, da man Eier dunkel und lichtgeschützt lagern soll. Kleiner Trick um zu prüfen, ob ein Ei noch haltbar ist: legt das Ei in ein Glas mit Wasser. Wenn es auf dem Boden liegen bleibt ist es noch frisch. Schwimmt das Ei dagegen nach oben, ist es nicht mehr genießbar. Easy peasy, oder? Es hängt nämlich mit der Luftkammer zusammen. Ist diese mehr als 6 mm hoch, gibt es dem Ei Auftrieb.

Eier liefern hochwertiges Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, viele Vitamine und Mineralstoffe – aber auch Cholesterin.

Ich habe mal nach Kalorienangaben gegoogelt und verschiedene Ergebnisse bekommen. Ein Hühnerei hat zwischen 120 und 140 Kalorien. Eier haben nämlich viel Fett. Das meiste Fett befindet sich im Eidotter.

Mit ein paar Eiern kann man schon eine ordentliche Mahlzeit in nur wenigen Minuten auf den Tisch kriegen. 2-3 Spiegeleier sind schnell in die Pfanne gehauen. Mit einer Scheibe gutem (Vollkorn-)Brot ist das schon ein einfaches aber gutes Essen.

Ebenso schnell sind Rühreier zubereitet und beliebig variierbar. Ob mit nur mit Kräutern und Zwiebel oder auch mit Schinken, Käse, Pilzen, Tomaten und sonstigem Gemüse.

Das perfekte Rührei

Die Zubereitung von Rühreiern ist leicht: einfach rohe Eier aufschlagen und in einer Tasse oder einem Glas verquirlen und salzen. Dann bei milder Hitze in Butter oder Pflanzenöl in der Pfanne stocken lassen. Um das Rührei lockerer und cremiger zu machen, könnt ihr Milch, Sahne oder Wasser in das verquirlte Ei mischen.

Natürlich können die Eier auch direkt in der Pfanne mit zerlassener Butter geschlagen werden. Während des Garens einfach die anderen Zutaten daruntermischen. Je nach Belieben wird nun durch Rühren, Wenden oder Schaben mit einem Pannenwender die Masse gleichmäßig gegart.

Das Rührei erhält eine cremigere Konsistenz durch dauerhafte Bewegung, durch selteneres Rühren dagegen bekommt das Rührei eine festere Konsistenz. Das Rührei ist fertig wenn es gestockt, aber noch feucht und glänzend ist.

Guten Appetit meine Lieben.

Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch gibts täglich auf Instagram unter einfach_nur Wiggerl. Alles rund ums Ei pinne ich euch auf Pinterest. Vielen Dank fürs Lesen und Pinnen.

 

10 Kommentare

  1. Rührei, hmmmmmmmmm mit Sahne schmeckt es am besten….
    Bereite schon mal alles vor, Michaela, um 8:30 Uhr schlag ich bei Dir auf!

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  2. Unter Studenten gab es mal eine Blindverkostung weisser und brauner Eier. Es ist (bei gleicher Fütterung) kein Unterschied zu schmecken.

    Als ich noch in einer Eierfarm gearbeitet habe, bekamen wir jede Woche eine Pappe mit 30 Eiern. Die haben wir natürlich nicht alleine geschafft, die Nachbarn halfen gerne mit!

    Weiße Schalen sind meist dünner und diese Hennen übrigens in der Haltung günstiger. Für mich waren Käfigeier am besten, weil sie am wenigsten keimbelastet sind, allerdings ist es für die Hennen kein Vergnügen, aber das ist es auch bei Bodenhaltung nicht. Sie werden viel zu eng gehalten (auch die Biohennen, da sind bis zu 13.000 in einem Stall) und immer wieder in Rangkämpfe verwickelt werden.

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  3. Ein Rührei ist einfach was feines liebe Rosi. Hier musst du immer schnell sein denn die Elche stehen morgens schon parat und Rührei mit Sahne ist immer am schnellsten weg 🙂 . Ich schicke dir die herzlichsten Grüße, Michaela

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  4. Liebe Bärbel, es ist schon traurig, wie die Tiere gehalten werden. Ich bin froh, dass ich nicht alles darüber weiß. Dennoch ist das Ei ein interessantes Lebensmittel. Nicht mehr wegzudenken aus unseren Küchen. Wahre Tausendsassas. Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, dass du auf einer Eierfarm gearbeitet hast. Jetzt, wo ich es lese, fällt es mir wieder ein. Da hätten wir ein Interview machen können. Viele liebe Grüße, Michaela

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  5. Deshalb hole ich meine Eier bei einem Freund, der nur 20 Hennen hat und die ordentlich umhertoben dürfen. Ich denke, wenn man sich umsieht, findet sich vielleicht so jemand…

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  6. Wir kaufen die Eier hier bei uns direkt vom Bauern und da gibt es sogar Eier mit grünen Schalen und ich muss sagen die schmecken besonders gut!
    Liebe Grüße an dich und einen schönen Donnerstag
    Nicole

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  7. Aber hallo. Ich habe auch immer frische Eier von unserem Bauern im Kühlschrank. Allerdings im Glasschuber in der Tür. Dunkel ist es da auch. Ist der Kühlschrank zu, ists drin eh dunkel. 🙂
    Ich esse auch bestimmt 3 mal die Woche zwei verklepperte Eier als „Pfannkuchen gebraten“. Gefüllt mir angebratenen Pilzen, wie Du, Tomaten, Schinken, Käse oder anderem Gemüse. Allerdings ist das fast immer ein Abendessen für mich.
    LG Sunny

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  8. liebe Bunny, schön, dass du vorbei schaust auf meinem Blog. Rührei ist halt was feines. Ich muss mal zusehen, dass ich mehr Rezepte zusammenkriege. Das Interesse scheint groß. Ich grüße herzlich zurück, Michaela

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  9. das ist eine besondere rasse (auracana), kommt ursprünglich aus südamerika. meine schwester hatte die auch mal. und auch da gilt wieder: das futter macht den geschmack 🙂

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