Capes und Ponchos – einfach nur überwerfen und gut aussehen

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hallo meine Lieben,

Capes und Ponchos gibt es schon seit Ewigkeiten und irgendwie kommen diese Teile nie aus der Mode.

Findet ihr, dass Capes und Ponchos altbacken sind? Ich finde die eher elegant und stylisch. Trendige Überzieher, die man auf verschiedenste Weise stylen kann. Ponchos und Capes sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern lassen sich auch bei Minusgraden im Layering-Look hervorragend tragen. Aber auch jetzt im Frühjahr und an kühlen Sommerabenden sind meine „Pferdedecken“ für mich unverzichtbar.

Hier ein paar Aufnahmen von neulich als ich zum Grillen bei meiner Freundin eingeladen war. Als es kühler wurde, warf ich einfach mein Wollcape über. Es gibt nichts praktischeres als beispielsweise dieses pflegeleichte Teilchen von Fuchs Schmitt, welches zu 70 % aus Baumwolle, 20 % aus Nylon und 10 % aus Wolle besteht.

Jeanshemd: Ulla Popken, Hose: Guido Maria Kretschmer, Schuhe: Gucci, Gürtel: Gucci, Poncho: Fuchs Schmitt

Unterschied zwischen Capes und Ponchos

Kennt ihr den Unterschied zwischen Poncho und Cape? Ich erkläre euch kurz beide Begriffe damit ihr künftig bei den Überzieher-Teilen nicht mehr verwirrt seid: Ein Poncho ist eine Art übergroßer Schal aus Webstoff mit einer Öffnung für den Kopf. Häufig ist der Poncho verziert mit Fransen und folklorischen Mustern, das liegt wohl daran, dass Ponchos ursprünglich aus Südamerika stammen wo sie von den Ureinwohnern traditionell in knalligen Farben wie Gelb, Pink oder Orange getragen werden.

Ich bin kein Freund von Ponchos, welche vorne nicht offen sind und ich würde sie auch keinen Frauen mit großer Oberweite empfehlen (siehe Stylingtipps für Frauen mit großer Oberweite).

Capes sind A-förmige Überwürfe, weit geschnitten mit seitlichen Öffnungen für die Arme (manchmal mit Kapuze oder gar Stehkragen).  Es gibt sie in verschiedenen Schnitten: klassisch in A-Linie, kurz, extralang, schmal, sportlich oder chic. Das klassische Cape ist aus wetterfestem Tweet oder Cashmere. Ein schwarzes Cape oder ein vorne offener Poncho sind eine gute Alternative zum Abendmantel wenn man mal chic ausgehen möchte.

Bluse: Boysen’s, Hose: Guido Maria Kretschmer, Tasche: Chanel, Kette: Hermes, Schuhe: Valentino, Gürtel: Gucci

Richtig stylen: 3 Styling-Regeln

Jetzt ein paar Tipps für die nicht ganz so stilsicheren Leserinnen unter uns:

  1. Ponchos und Capes mit extravaganten Prints in tollen leuchtenden Farben sehen zwar super aus, sind aber schwieriger zu stylen. Wenn ihr nicht ganz stilsicher seid, empfehle ich euch deshalb ein einfarbiges Modell ohne großen Schnickschnack. Die Kombinationsmöglichkeiten bei einem unifarbenen Überwurf sind vielseitig und „die sichere Bank“.
  2. Meistens fallen Capes und Ponchos voluminös aus. Ich empfehle deshalb, eine kleine Schultertasche zu wählen, die ihr notfalls unter dem Überzieher tragen könnt – falls sie darüber getragen – unschöne Falten wirft.
  3. Beim Tragen eines voluminösen Überwurfes wirken sich weite Unterteile wie beispielsweise Marlenehosen, A-linienförmige Röcke oder Oversized Hemdkleider unvorteilhaft aus. Wendet hier die Stylingregel „oben locker, unten schmal“ an.

Werdegang von Capes

Capes gibt es ja schon seit hunderten von Jahren. Die alten Germanen fertigten die ersten Capes aus Fellen an um sich damit gegen Wind und Wetter zu schützen. Capes dienten Reitern und Pilgern als Regenschutz, Königen verlieh es majestätische Würde.

In den 50er Jahren – es war die Ära der großen Eleganz und Klasse – erlebte das Cape eine erneute Blütezeit. Filmstars trugen Capes in zarten Bonbonfarben zu Bleistiftrock und Handschuhen. Capes, richtig elegant kombiniert, verleihen einer Frau etwas Damenhaftes und Würdevolles. In den 70er Jahren sah man viele Lodencapes (und leider auf depperte Lodenmäntel). Der Lodenwahn und die Capes hielten sich bis in die 80er Jahre.

Seit 2009 ist das Cape Gott sei Dank wieder salonfähig und ich hoffe, es wird nicht so schnell wieder aus dem Modehimmel verschwinden denn Capes und Ponchos sind Allzweckwaffen gegen graue Wintertage und eine modische Alternative zum Mantel. Sie veredeln ohne großen Aufwand ein schlichtes Outfit. Ob chic oder lässig sind sie Trendteile, die aus unseren Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken sind.

Bluse: Atelier Goldner Schnitt, Hose: Guido Maria Kretschmer, Tasche: Celine, Tuch: Louis Vuitton, Schuhe: Valentino, Gürtel: Gucci

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, kann man Capes und Ponchos auf vielfältigste Weise stylen. Sehr edel wirkt beispielsweise dieser helle Poncho kombiniert mit meinem Kaschmirschal. Egal ob zu Sneaker, Slipper, Pumps, weißer Bluse, Jeanshemd oder, oder, oder – Cape und Poncho geht immer. Eurer Fantasie beim Kombinieren sind keine Grenzen gesetzt.

Ich würde euch gerne die Marke meines beigen und schwarzen Überwurfes nennen aber ich habe bereits vor Jahren das Etikett entfernt. Gekauft hab ich beide bei Kaufhof zum Preis von je knapp 100 Euro.

All meine Überwürfe sind pflegeleicht. Einfach ab damit in die Waschmaschine, über einen Kleiderbügel zum Trocknen hängen und fertig. Ich trage meine drei Ponchos so gerne, dass ich die Überlegung habe, in ein richtig hochwertiges Cape oder einen Poncho zu investieren. Es gibt so tolle Modelle von Burberry, um nur einen von vielen Designern zu nennen.

Beherbergt ihr Ponchos und Capes in eurem Kleiderschrank? Ich bin nicht so der Typ, der sich einen großen Schal oder Tuch über die Schultern wirft. Zieht ihr diese Variante vor?

Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch gibts täglich auf Instagram unter einfach_nur_Wiggerl. Die Bilder des heutigen Artikels findet ihr zum Pinnen auf Pinterest. Vielen Dank fürs Lesen und Pinnen.

12 Kommentare

  1. Ich mag die Dinger rein optisch, trage sie aber super selten. Vermutlich weil sie mir als Jackenersatz meist nicht reichen, ich sie nicht schließen kann und die Hände nicht so richtig frei habe. Schön aber für mich, meist mit Rad und öffentich unterwegs, meist unpraktisch. LG Sunny

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  2. hallo meine Liebe, wie schön, dass du vorbeischaust. Müsste ich radeln, würde ich wohl auch Jacken vorziehen. In Dubai war ich so froh um meinen Poncho. Einfach drüberwerfen und wenn es zu warm war, hab ich das federleichte Ding einfach in den großen Shopper gestopft. Ich wünsche dir ein herrliches Wochenende und schicke liebe Grüße, Michaela

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  3. Hallo, liebe Michaela. Capes und Ponchos sind etwas herrliches! Unkompliziert, und immer passend. Ich liebe sie an kühlen Sommerabenden.
    Liebe Grüße an Dich, und Deine Buben
    Corinna

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  4. hallo liebe Corinna, an kühlen Sommerabenden liebe ich diese Teile auch. Meist liegt der schwarze Poncho im Auto und bei Bedarf wird er rausgeholt wenn ich z.B. abends im Biergarten versumpfe und es kühl wird. Herzliche Grüße, Michaela

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  5. Liebe Michaela, bei mir wohnen Poncho und Cape. Beides wird ausschließlich in der warmen Zeit getragen. Poncho abends im Garten oder bei Einladungen und das Cape oft für morgens zum Auto, wenn es frisch ist. Unverzichtbar zum Überwerfen, wenn die Temperaturen nicht im Wohlfühlbereich sind. Beide sind in grau und lassen sich prima mit allem kombinieren. Ich liebäugle genau wie Du mit einem hochwertigen Teilchen, aber noch konnte ich mich nicht durchringen. Aber der Sommer ist noch lang 😎. Herzliche sonnige Grüße Pet

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  6. Ich habe 2 Cape (Burberry braun und Loden grau) Das Loden habe ich früher häufig bei Einladungen am Abend getragen wenn es kalt war. Das Burberry ist so schön und kuschellig und ich habe ständig angst es passiert was damit. Total bekloppt aber ich traue meinem 1.5 J Sohn nicht 😉 Selten trage ich es abends. Tagsüber mag ich es nicht so da ich nur 1.57 m bin und nicht schlank.
    Dir steht das Cape aber ganz großartig 😍
    LG
    Maja

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  7. Liebe Maja, ich würde meinem 1,5 Jahre alten Sohn auch nicht trauen 🙂 . Ein Burberry Cape ist schon richtig toll. Ich muss wirklich überlegen, ob ich mir nicht eins gönne. Vielen Dank für deine lieben Worte und den Kommentar. Ich grüße ganz herzlich, Michaela

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  8. Hallo liebe Pet, ich dachte anfangs, dass ich es gar nicht bringen kann, jetzt, wo der Sommer kommt, über Capes und Ponchos zu schreiben aber scheinbar denken ganz viele Mädels so wie ich. Man braucht die Teile im Sommer erst recht. Ich bin sicher, dass uns ein hochwertiges Teilchen ins Auge sticht und dann schlagen wir zu. Viele liebe Grüße, Michaela

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  9. Meinen Poncho ziehe ich nur selten an. Vermutlich, weil hier im Norden immer eine steife Brise weht und mit das Ding um die Ohren fliegt. Ich mag es aber leiden und finde Deine Exemplare sehr schick 🙂

    Liebe Grüße Sabine

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