Zufriedenheit – ein wichtiger Baustein zum Glücklichsein

Hallo meine Lieben,

nachdem mein Artikel über Selbstliebe bei euch so gut ankam, habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema Zufriedenheit gemacht. Im weitesten Sinne hat ja auch Zufriedenheit mit Selbstliebe zu tun. Was muss passieren, damit wir zufrieden sind bzw. warum sind wir unzufrieden selbst wenn wir ein Dach über dem Kopf haben, gesund sind und gutes Essen auf dem Tisch steht?

Gedankenkontrolle

Es ist eine Tatsache, dass wir das fühlen, womit sich unsere Gedanken beschäftigen. Wenn wir unser Augenmerk auf Gedanken richten, die uns unglücklich machen, können wir uns nicht glücklich fühlen. Logisch, oder? Das Gleiche gilt umgekehrt genauso.

Ich drücke es mal mit meinen einfachen Worten aus: Die Welt und alles was mit ihr verbunden ist, ist weder gut noch böse. Erst unser Denken lässt sie gut oder böse erscheinen. Zufriedenheit hängt also davon ab, wie wir selbst die Dinge bewerten. Wenn ich Gedanken hege, die mich unglücklich machen, ist es genauso eine Selbsttäuschung wie Gedanken zu denken, die mich glücklich und zufrieden machen.

Wir entscheiden sozusagen selbst, ob wir zufrieden oder unzufrieden sind. Natürlich ist es zuviel verlangt, positive Gedanken zu haben wenn ich gerade von der Liebe meines Lebens verlassen wurde oder mir der Arzt eine schlimme Diagnose unterbreitet hat. Ich beziehe mich – zufriedenheitsmäßig – in diesem Artikel auf die „kleinen und mittelgroßen“ Dinge in unserem Alltag.

Das Leben hat mich persönlich gelehrt, dass man Zufriedenheit erreichen kann, indem man seine Gedanken kontrolliert. Wenn wir uns dieser Tatsache erst einmal bewusst geworden sind, sind wir schon einen großen Schritt weiter.

Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die unzufrieden machen

Ob ihr es glaubt oder nicht: Unzufriedenheit hat viel mit Gewohnheit zu tun. Gewohnheiten bestimmen unser Leben – ob uns das gefällt oder nicht. Viele Gewohnheiten erleichtern unseren Alltag, viele andere Gewohnheiten hingegen erschweren unser Leben. Sobald sich eine Verhaltensweise oder Gewohnheit erst einmal in unserem Leben etabliert hat, ist es schwer, sie wieder loszuwerden.

Es lohnt sich immer, einen Blick auf unsere Gewohnheiten zu werfen. Ich werde demnächst hier auf’m Blog ausführlicher über Gewohnheiten berichten denn das ist ein ganz interessantes Thema doch für den Anfang genügt es, wenn ich hier erst einmal Gewohnheiten aufzähle, die garantiert zu Unzufriedenheit führen und die ihr schnellstens loswerden solltet:

Nicht authentisch sein

Nicht authentisch sein kostet unheimlich viel Kraft und Energie und ist auf Dauer sowieso nicht machbar. Niemand kann sich immer und ständig verstellen. Ich habe ein sehr treffendes Zitat hierzu von Selma Lagerlöf gefunden: „Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist“. Hier kommt wieder die Selbstliebe ins Spiel, von der ich neulich in diesem Artikel Ich liebe mich – wen auch sonst? schrieb. Warum fällt es uns oft schwer, zu unseren Fehlern und Schwächen zu stehen? Wir haben Angst, nicht geliebt und respektiert zu werden. Authentisch sein erfordert Mut und Selbstbewusstsein. Haltet euch immer vor Augen, dass wir nicht perfekt sein müssen. Es wird immer Menschen geben, die uns so lieben wie wir sind. Notfalls lieben wir uns eben selbst und das werden wir auch ausstrahlen.

Das Glück vom Partner abhängig machen

Zu diesem Punkt habe ich ein sehr zutreffendes Zitat von Nicolas Chamfort gefunden: „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden“. Ein Partner kann die Leere in euch niemals füllen. Es ist sogar gemein, dem Partner die Verantwortung aufzuhalsen, für euer Glück zu sorgen. Emotionale Abhängigkeiten vom Partner oder anderen Menschen können nie gesund sein. Seid ihr emotional von jemand anderem abhängig?

Undankbar sein

Dankbarkeit ist der Schlüssel zu einem zufriedenen und erfüllten Leben. Unterschätzt die Wirkung der Dankbarkeit nicht. Wir müssen lernen zu schätzen, was wir besitzen, statt immer nur haben zu wollen. Zum Thema Dankbarkeit habe ich folgende Zitate für euch gefunden, über die es sich lohnt, nachzudenken: Arthur Schopenhauer: „Wir denken selten an das, was wir haben aber immer an das, was uns fehlt“ oder Benjamin Franklin: „Nach Leiden und Verlusten werden die Menschen bescheidener und weiser“ und zuletzt noch Perl S. Buck: „Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen„. Wenn wir zufrieden sein möchten, müssen wir lernen, für das was wir haben, dankbar zu sein. Weil Dankbarkeit so wichtig ist für ein erfülltes und zufriedenes Leben gibts mehr zum Thema demnächst hier auf’m Blog.

Andere beneiden

Neid ist nichts mehr, als das Glück der anderen zu deinem Unglück zu machen. Neid vergiftet eure Seele und zerstört Freundschaften. Bezüglich Neid habe ich ein gutes Zitat von August Strindberg gefunden, das sich in meinem Leben oft bewahrheitet hat: „Beneide niemanden, denn du weißt nicht ob der Beneidete im Stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest“. Glaubt mir, jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen und ich habe oft genug bei Menschen erlebt, dass nach außen hin vieles toll erschien aber als die Fassade zu bröckeln begann, war ich oft über die Dramen erstaunt, die dann zum Vorschein kamen. Neid kann euch motivieren oder herunterziehen.  Zum Thema Neid gibt es soviel zu sagen, dass ich demnächst hier auf’m Blog einen Artikel darüber veröffentliche.

Andere für deine Probleme verantwortlich machen

Es ist natürlich immer der leichtere Weg, die Schuld bei anderen zu suchen (mache ich zugegebenerweise auch hin und wieder ganz gerne). Aber ist euch klar, dass wir die Verantwortung für unser Leben quasi in die Hände anderer legen wenn wir sie für unsere Lebensumstände verantwortlich machen? Wir dürfen nicht zulassen, dass andere Menschen Macht über unser Leben haben. Fallt nicht in die Opferrolle und entmachtet euch dadurch selbst. Mehr über Opfer gibts demnächst hier auf’m Blog zu lesen.

Sich mit Personen umgeben, die einem nicht gut tun

Weg mit Menschen, die euch ändern möchten, euch nur kritisieren, auslaugen,   verletzen, pessimistisch alles hinterfragen und die nur auf sich selbst fixiert sind. Diese Negativliste lässt sich unendlich fortführen. Die schönste Liebesbeziehung und die tollste Freundschaft kann sich irgendwann zum Negativen entwickeln. Trennt euch, wenn ihr merkt, dass euch der Umgang mit diesen Menschen schadet. Das Leben ist zu kurz um es mit Leuten zu verbringen, bei denen ihr euch nicht wohl fühlt. Lasst euch nicht von diesen Energievampiren die Kraft absaugen.

Die Bedürfnisse der anderen wichtiger nehmen als die eigenen

Dass man im Leben mal zurücksteckt und nachgibt, ist normal und vollkommen in Ordnung. Gefährlich wird es nur dann, wenn ihr euch ständig danach richtet, was andere wollen und ihr eure eigenen Wünsche und Bedürfnisse verleugnet (der Klügere gibt solange nach bis er der Dumme ist). Es liegt ganz allein in eurer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass ihr nicht zu kurz kommt. Erwartet nicht, dass jemand anders das für euch tut und erwartet keine Dankbarkeit für euer Nachgeben und eure Aufopferung. Willkommen in der Wirklichkeit.

Zusammenfassung

Wer innerlich zufrieden ist, verfügt über eine positive Grundstimmung. Wir selbst setzen die Messlatte, wann wir zufrieden sind und wir selbst entscheiden, was wir brauchen um Zufriedenheit zu erlangen. So soll Elizabeth Taylor gesagt haben: „Ich bin zufrieden, wenn meine nächste Ehe die Haltbarkeit von Joghurt überdauert“.

Foto-Copyright by Sara Sabri

Gelegentliche Unzufriedenheit hat  (genauso wie Neid) durchaus positive Seiten, denn sie kann uns motivieren, neue Wege zu gehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ich denke, meine kleine „Psycho-Serie“ wird noch ziemlich interessant und ich freue mich darauf, weitere Artikel zu schreiben weil ich dadurch mal wieder mein eigenes Verhalten, meine Gewohnheiten und Bedürfnisse unter die Lupe nehme und glaubt mir, da liegt auch noch vieles im Argen.

Ich schließe diesen Artikel mit einem wunderschönen Bild, welches mich zufrieden macht auch wenn ich selbst nicht Vorort bin. Das Bild zu betrachten allein reicht aus, um Zufriedenheit und Ruhe in meinem Kopf auszulösen und darum ging es doch hier, oder?

Foto-Copyright by Ingrid Zollbrecht

 

VORSCHAU

Nachdem ich morgen meine Reise nach Wien antrete, gibts kommenden Samstag, 26.05. keinen neuen Blogpost für euch. Aber dann gehts weiter wie gewohnt – am Mittwoch, den 30.05., erwartet euch Teil II meine Mini-Blog-Serie über Chanel und ich freue mich wenn ihr zum Lesen vorbeikommt.

********************************************************************************

– WERBUNG – HINWEIS – WERBUNG – HINWEIS – WERBUNG – HINWEIS – WERBUNG –

Momentan gibts von TEOXANE 35 % Rabatt ab einem Bestellwert von 100 Euro zzgl. 1 x Micellar Solution (40 ml) und 1 x perfect Skin Refiner (15 ml). Für mehr Infos einfach auf den Werbebanner klicken, den ihr auf der rechten Seitenleiste findet.

*****************************************************************************

Wenn du mir einen Kommentar hinterlässt freue ich mich. Du erklärst Dich bei jedem Kommentar mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden. Weitere Informationen dazu findest Du in meiner Datenschutzerklärung

Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch gibts täglich auf Instagram unter einfach_nur_Wiggerl. Den Artikel gibts zum Pinnen auf Pinterest. Vielen Dank fürs Lesen und Pinnen.

6 Kommentare

  1. Liebe Michaela, eigentlich kann ich allem was Du hier schreibst so zustimmen. Bis auf das die Welt für mich gut und böse ist, moralisch und ethisch betrachtet und es ihr häufig an Empathie fehlt. Wenn ich meine „kleine“ Welt betrachte, dann ist mein tägliches Ziel: Zufriedenheit. Glück ist für mich eine Momentaufnahme. Mein inneres Gleichgewicht und mein soziales Umfeld bestimmen diese Zufriedenheit. Wobei das absolute Glück für mich alleine am Meer zu finden ist. Garantiert. Danke Dir für diesen schönen, offenen Beitrag. Ich wünsche Dir eine tolle Zeit in Wien. Ganz liebe Grüße Pet

    Gefällt mir

  2. Liebe Pet, dass Glück eine Momentaufnahme ist, stimmt. Unser Ziel ist tatsächlich die Zufriedenheit und Liebe. Ohne Liebe geht nichts und wer liebt (vorrangig mal sich selbst) der wird Glück, Zufriedenheit, Ausglichenheit und Ruhe finden. Jetzt haue ich erstmal ab nach Wien und dann gibts noch ein paar Artikel zum Thema Dankbarkeit, Neid und Gewohnheiten. Alles in allem sehr interessant. Wir wissen es ja eigentlich alle aber ich finde, es schadet nicht, wenn man immer wieder mal darauf hingewiesen wird. Ich danke dir für dein Feedback und wünsche dir einen schönen Abend. Liebe Grüße, Michaela

    Gefällt mir

  3. Da sind wir mal wieder Soulmates liebe Michaela. Jeder Mensch ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. Wer nicht zufrieden ist und mit allem hadert, der wird nie glücklich. Natürlich kann man nicht jedes Schicksal abwenden. Ein bisschen lenken kann man es schon.

    Liebe Grüße Sabine

    Gefällt mir

  4. Liebe Michaela,

    sehr schön geschrieben und wie Recht Du hast! Eigentlich weiß man das alles sehr gut – das Dumme ist nur, dass man es im Alltagstrott immer mal wieder vergisst…Man muss auf seine Gedanken aufpassen, die haben die schlechte Angewohnheit, sich im Dickicht zu verirren. Es hilft, die eigenen Gedanken zu beobachten, ganz neutral wie ein Fremder, und man erkennt oft mit Staunen, was für einen Unsinn man da zusammendenkt. Wenn wir sie dann in eine bessere Richtung lenken, läuft`s im Leben meistens auch besser. Ich glaube wie Du, dass wir ganz maßgeblich selbst dafür verantwortlich sind, was in unserem Leben passiert – und das beginnt im Kopf.

    Eine gute Zeit in Wien und liebe Grüße
    Gila

    .

    Gefällt mir

  5. Liebe Gila, vielen Dank für die lieben Wünsche und für deinen Kommentar. Ich bin überzeugt davon, dass wir maßgeblich an dem beteiligt sind, was in unserem Leben passiert denn die Gedanken von heute sind die Wirklichkeit von morgen. Es ist mühsam, seine Gedanken zu kontrollieren, aber es lohnt sich. Viele liebe Grüße, Michaela

    Gefällt mir

  6. Liebe Sabine, ich denke, dass wir unser Schicksal sogar maßgeblich lenken können. Den Spruch: jeder ist seines Glückes Schmid gibt es nicht umsonst seit Ewigkeiten. Schön, dass wir mal wieder einer Meinung sind. Ich wünsche dir eine gute Nacht. Herzliche Grüße Michaela

    Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s