Zwetschgenstrudel

Hallo meine Lieben,

jetzt ist Zwetschgen- bzw. Pflaumenzeit und was gibt es Köstlicheres als selbstgemachten Zwetschgenstrudel. Ich verrate euch heute das absolute leckerste und einfachste Rezept für Zwetschgenstrudel.

Pflaume oder Zwetschge?

Der Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen besteht übrigens darin, dass Zwetschgen ein eher festes Fruchtfleisch haben, das auch nach dem Erhitzen seine Form behält. Im Gegensatz zu anderen Pflaumensorten lassen sie sich leicht entkernen, da sich der Kern gut vom Fruchtfleisch löst.

Pflaumen sind runder als die längliche Zwetschge. Außerdem sind Pflaumen eher blau und saftiger und verfügen über eine ausgeprägte Furche wie ihr auf dem oberen Foto sehr gut erkennen könnt.

Da Zwetschgen weniger Wasser als Pflaumen enthalten, eignen sie sich besser zum Backen von beispielsweise leckerem Zwetschgenstrudel- oder Datschi. Ich habe das Glück, meine Zwetschgen frisch vom Baum pflücken zu können. Reif wird diese Zwetschge je nach Wetter manchmal schon Anfang August. Richtig geerntet wird Mitte bis Ende August. Sie schmeckt sehr aromatisch und kann auch wunderbar zu Kompott verarbeitet oder eingefroren werden.

Zutaten

Für einen Strudel benötigt ihr folgende, wenige Zutaten:

  • 500 bis 600 Gramm Zwetschgen
  • Blätterteig aus der Kühltruhe (Achtung: es gibt verschiedene Blätterteige. Manche bestehen aus mehreren Teigschichten, die vorher noch einzeln bewässert oder mit Öl bestrichen werden müssen – also vorher einen kurzen Blick auf die Infos werfen, die auf der Verpackung stehen. Für den Strudel können alle Blätterteige verwendet werden).
  • Zucker und Zimt nach Belieben

Zubereitung

Zwetschgen waschen und entsteinen. Backpapier auf ein Backblech legen und darauf den Blätterteig ausrollen (keinesfalls mit einer Teilrolle arbeiten). Man kann übrigens auch prima das Backpapier vom Strudelteig zum Backen verwenden.

Je nach Belieben Zucker und/oder Zimt auf den Teig streuen. Anschließend die entkernten Zwetschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Nun rollt ihr den Teig zu einem Strudel zusammen. Am besten ist es, den Teig erst 10 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank zu nehmen. Wenn er nämlich zu warm ist, wird er beim zusammenrollen löchrig.

Jetzt ab in den Ofen mit dem Strudel. Ich backe den auf 180-200 Grad Umluft bis der Teig eine schöne, hellbraune Farbe angenommen hat. Das dauert in meinem Ofen knappe 30 Minuten.

Quark-Frischkäsefüllung

Ihr könnt den Strudel zusätzlich mit einer Füllung aus Quark und Frischkäse zubereiten. Einfach 200 Gramm Speisequark mit ca. 150-200 Gramm Frischkäse vermischen und nach Belieben süßen. Die Masse auf dem Teig verteilen, Zwetschgen darüber und ab in den Ofen.

Na, hab ich euch ein bisschen Appetit gemacht? Dieser leckere Strudel gelingt wirklich jedem und ich garantiere euch, dass er auch noch jedem geschmeckt hat.

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VORSCHAU

Im nächsten Blogpost widmen wir uns meinen grauen Haaren bzw. dem Granny-Style. Seit dem letzten Friseurbesuch sind mittlerweile über zwei Monate vergangen und ich zeige euch, was sich bisher auf’m Kopf getan hat.

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4 Kommentare

  1. Hallo liebe Michaela, super Rezept. Werde ich am Wochenende gleich mal ausprobieren. Ich muss eh in den Garten zum Pflücken 🤗. Schade, dass Du so weit weg bist. Könntest zum Vernaschen vorbei kommen 😉 Herzallerliebste Grüße Pet
    PS: Erfahrung Schaummaske: Prickelte etwas und meine Haut war danach wirklich toll.

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  2. hallo liebe Pet, das freut mich, dass du die Make ausprobiert hast. Ich fand die Schaummaske auch genial. Ich finde es auch schade, dass uns so viele km trennen. Mit dir würde ich gerne ein Stück Kuchen essen und plaudern. Bin gespannt, wie dir der Strudel schmeckt. Ich schicke liebste Grüße, Michaela

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