Schritt für Schritt zum Granny Style – Teil III

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Hallo meine Lieben,

der Stammleser weiß, im Juni diesen Jahres habe ich beschlossen, künftig aufs Haarefärben zu verzichten und der Natur freien Lauf zu lassen. Ich hatte etwas Angst, ob ich es aushalten würde, wenn der graue Ansatz immer breiter wird aber bisher halte ich tapfer durch. Immer wieder bekomme ich von Freunden und Kollegen positives Feedback, was mich tapfer weitermachen lässt und außerdem habe ich richtig Glück mit meinen Haaren bzw. meinen grauen Haaren. Was da aus meinem Schädel sprießt, ist ein richtig gleichmäßiger und wunderschöner Grauton, der nun langsam beginnt, mein dunkles Haar mit sanften Strähnchen zu durchziehen.

Warum stellen wir uns eigentlich so blöd an, wenn es um das Ergrauen der Haare geht. Es ist schließlich ein ganz natürlicher Prozess, der bei einigen Menschen bereits mit 20, bei anderen aber erst ab 60 einsetzt. In unserer Welt dreht sich eben alles darum, möglichst jung zu sein und zu bleiben. Dass der Granny-Style ein großes Thema ist, merke ich an den Kommentaren auf Instagram und auch im Freundes- und Bekanntenkreis. Ich bin froh, dass ich nicht mehr färbe denn ab einem bestimmten Alter wirken manche Farben einfach unnatürlich. So herrlich ich knallrote, schwarze oder auch platinblonde Haare finde – bei den meisten sieht es ab einem bestimmten Alter nicht mehr gut aus.

Wissenswertes über graue Haare

Also, mit grauen Haaren verhält es sich so: unsere natürliche Haarfarbe verdanken wir dem körpereigenem Pigment Melanin. Im Laufe des Alters lässt die Pigmentproduktion allerdings nach denn statt der Farbstoffe braun, rot oder blond, lagern sich nun Luftbläschen ab und unser Haar wächst weiß weiter. Der Eindruck grauer Haare entsteht nur in der Mischung mit den noch farbigen Strähnen.

Gene, Ernährung (Vitaminmangel) und Lebensstil (Nikotingenuss) sind Faktoren, die beispielsweise den Zeitpunkt des Farbverlusts unserer Haare bestimmen. Trotzdem ist es bei jedem anders, wann die ersten weißen Haare herauswachsen. Graue Haare sind mit 20 genauso normal wie mit 50 oder 60.

Komplett weiße Haare können sich durch äußere Einflüsse leicht verfärben. Beispielsweise könnte sich Make-up in der Ponypartie festsetzen, welche dann mitunter gelblich wirkt. Solche Verfärbungen lassen sich mit Shampoo sehr gut auswaschen.

Bloß nicht ausreissen

Ich kenne ja viele Leute, die sich die ersten grauen Haare ausreissen. Das hab ich nie gemacht! Ich spinne doch nicht und füge mir selbst Schmerzen zu. Außerdem hinterlässt das Zupfen auf Dauer kleine Schäden und kann die Art verändern, in der die Haare weiter nachwachsen (glatt statt kräuselig). Im schlimmsten Fall wachsen die Haare nach mehrmaligem Zupfen gar nicht mehr nach. Hinzu kommt, dass durch das Zupfen Schmutz und Bakterien in die Poren gelangen und ggfs. Entzündungen verursachen. Also nehmt euch zusammen!

Pflege von grauen Haaren

Ich merke es gerade selbst am eigenen Leib aber die Struktur der grauen Haare ist anders. Es fühlt sich viel borstiger und widerspenstiger an. Es kann sein, dass graues Haar an Dicke, Dichte, Elastizität und Feuchtigkeit verliert. Das ist bei mir noch nicht der Fall aber sollte es passieren, dass mein Haar beginnt, sich spröde anzufühlen, muss ich es anders pflegen. Um also für den Ernstfall gewappnet zu sein, habe ich bereits jetzt schon folgende Tipps ergoogelt:

  • Graues Haar braucht intensive Feuchtigkeitspflege und deshalb sind Shampoo und Spülung für trockene Haare der ideale Pflegepartner. Am besten ist natürlich, Produkte aus einer Serie zu verwenden denn da sind die Inhaltsstoffe optimal aufeinander abgestimmt.
  • Leave-In-Sprays benutze ich jetzt schon nach jeder Haarwäsche um die Oberfläche zu glätten. Diese Sprays verleihen dem Haar Glanz. Auch empfehlenswert sind Haaröle, als kurzzeitige Glanzverstärker, die in die Längen und Spitzen eingearbeitet werden.
  • Zu heißes Waschen, Föhnen und Glätten trocknet das Haar aus und lässt es spröde und stumpf erscheinen aber solche Sachen sollte man nicht nur bei grauem Haar unterlassen.
  • Volumengebende Stylingprodukte geben eurem Haar wieder mehr Fülle. Schaumfestiger und Haarspray sollten ansatznah eingearbeitet werden. Spart die Längen aus um das Haar nicht zusätzlich noch zu beschweren. Ich selbst habe seit Jahren nicht mehr mit Schaumfestiger gearbeitet weil ich immer zuviel in die Haare gegeben habe und das Haar zu schwer wurde. Weniger ist oft mehr.

Meine beiden vorhergegangenen Blogposts bezüglich grauer Haare könnt ihr hier Schritt für Schritt zum Granny-Style – Teil 1  und hier Schritt für Schritt zum Granny-Style – Teil II nachlesen.

Wie findet ihr meinen Granny-Style? Färbt ihr noch oder lasst ihr der Natur auch freien Lauf?

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VORSCHAU

Im nächsten Blogpost gehts u.a. um Nagelfeilen und um Nagelackentferner.

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14 Kommentare

  1. Ich finde Deinen Granny-Style richtig toll, es ist ein schönes Grau was da zum Vorschein kommt. Ich hab leider in echt so einen Straßenköter Farbton, da wird das Grau so traurig-scheckig bei. *schnief* Dabei will ich doch auch mal so eine coole Granny werden 😉

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  2. Liebe Michaela, deine Haare sehen so viel lebendiger aus. Wirklich schön. Ich habe noch nie gefärbt, weil ich immer keine Lust auf Nachfärben hatte. Mir war der Schnitt immer wichtig. Halte durch, es steht Dir wunderbar. Schönes Wochenende für Dich und liebe Grüße aus dem kalt werdenden Norden Pet

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  3. Liebe Michaela! Gefällt mir sehr gut, Dein fließendes Silber! Richtig schön!!!
    Ich bin noch nicht soweit und färbe regelmäßig nach. Habe mir aber auch schon den Kopf zerbrochen, wie ich aus dieser Falle irgendwann rauskomme. Bin ja schließlich schon 60! Aber leider ist mein Grauton überhaupt nicht schön. Daher werde ich wohl noch einige Jahre das dunkle Braun tragen.
    Liebe Grüße nach Bayern
    Monika

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  4. Liebe Monika, du könntest mit Strähnchen arbeiten. Ich hätte nie gedacht dass ich so schön ergraue. Der Ansatz kam mir immer schlimm vor. Jetzt, wo die rauswachsen, finde ich es nicht mehr schlimm. Vielleicht geht es dir ähnlich? Liebe Grüße und noch einen schönen Restsonntag, Michaela

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  5. Liebe Michaela,
    meine Naturfarbe ist so ein undefinierbarer Asch-Ton, daher arbeite ich seit Jahrzehnten mit blonden Strähnchen. „Leider“ habe ich erst wenige graue Haare, obwohl schon 60+, wenn sie mal wirklich grau sind, werde ich es mit „fast weiß“ probieren, was ich sehr chic finde. Dich in grau (oder auch Weiß?) kann ich mir gut vorstellen.
    Liebe Grüße
    Gila

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  6. Hallo liebe Gila, sei mal froh, dass du wenig graue Haare hast. Im Grunde ist das graue Haar weiß – es erscheint nur optisch grau. Ganz weiß würde mich interessieren aber ich glaub nicht, dass ich das in nächster Zeit hinkriege denn eigentlich ist mein Ziel, auch mit Strähnchen zu arbeiten damit nicht alles grau in grau ist. Dann wäre bei meinem dunklen Haar auch mal an blonde Strähnen zu denken. Ich warte ab. Schön jedenfalls, dass du immer fleißig feedback gibts. Vielen Dank dafür und herzliche Grüße, Michaela

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  7. das erfordert erst einmal Mut. toll das du durchhältst. Ich hatte acht Monate ausgesetzt in der Hoffnung mich auch ohne blonde Strähnen zu mögen. aber da kann überhaupt kaum grau raus, nur so eine merkwürdige Aschfarbe. Also hab ich schlappgemacht und neue Farbe machen Lassen. Die Hoffnung auf ein schönes grua hab ich aufgegeben.
    Deine Strähnen gefallen mir sehr gut. ichbingarnichtneidisch, lieben Gruß Simone

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  8. Wie schön, dass du reinschaust liebe Simone. Ich habe Glück mit meinem Grau. Wäre das nicht so natürlich und schön, würde ich auch schlappmachen. So bin ich ganz zufrieden. Mal schauen, wie es weitergeht. Ich hoffe, du bleibst mit dabei. Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Michaela

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