Fett-Weg-Spritze am Kinn – meine Erfahrungen

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Hallo meine Lieben,

heute geht’s wieder mal um die Lipolyse bzw. die Fett-Weg-Spritze. In diesem Blogpost Ästhetik-Konzepte – Lipolyse „Fett-Weg-Spritze“ ein Gespräch mit Marion Winter hatte ich bereits darüber berichtet und nachdem ich diese Behandlung mittlerweile an mir habe durchführen lassen, kann ich euch genau erzählen, wie es mir ergangen ist.

Marion Winter von Ästhetik Konzepte in Nürnberg bot mir eine Gratisbehandlung nach Wahl an, wenn ich einen Blogpost über ihre Praxis bzw. Behandlungsmethoden schreibe und veröffentliche. Da ich Marion auf einem Kongress kennenlernte und sie einen hervorragenden Ruf genießt, ist es mir ein Vergnügen von ihren Behandlungen zu berichten und mich selbst einer zu unterziehen. Mir war relativ rasch klar als ich ihr breit gefächertes Angebot sah, dass ich die Fett-Weg-Spritze von allen Behandlungen am verlockendsten finde. Das blöde Doppelkinn hatte mich schon lange genervt. Ich möchte an dieser Stelle nochmal ganz klar darauf hinweisen, dass die Fett-Weg-Spritze (leider) nur zum Abschmelzen kleinerer Fettdepots geeignet ist.

Unser Körper ist nicht in der Lage, Fettdepots von sich aus zu eliminieren denn er speichert Fettreserven für schlechte Zeiten. Obwohl durch Ernährung und Sport die Fettverbrennung angeregt wird, verändert sich dabei nur der Umfang der einzelnen Fettzellen. Die Anzahl jedoch bleibt bestehen. Die Fett-Weg-Spritze geht der Fettzelle im Ganzen an den Kragen. Die Zelle löst sich sozusagen auf und die Einzelbestandteile werden dann vom Organismus abtransportiert.

Da ich über Pfingsten ein Treffen mit Freunden in Nürnberg geplant hatte, bot es sich förmlich an, mich mit Marion zu treffen um dort in ihrer Praxis die Behandlung durchzuführen. Marion holte mich netterweise vom Hauptbahnhof ab und wir schlenderten in aller Ruhe in ihre Praxis, die in ca. 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof zu Fuß erreichbar ist.

Wie ich es erwartet habe, ist die Praxis blitzsauber und sehr gemütlich eingerichtet. Während sich Marion ihren weißen Kittel anzog, durfte ich mich umsehen und ein paar Bilder machen. Hier seht ihr z. B. das „Bärenauffanglager“.

Jeder Patient darf sich aus dem Glas einen Bären aussuchen, den er während der Behandlung drücken kann und natürlich darf das Bärchen mit nach hause genommen werden.

Obwohl ich mit Marion ja bereits einen Blogpost zum Thema verfasst habe, klärte sie mich nochmals über die Risiken und Nebenwirkungen auf. Ich finde solche Gespräche ganz wichtig, egal zu welcher Behandlungsmethode man sich entschließt. Aufklärung ist das A und O.

Ich schnappte mit das tapferste Bärchen im Glas (Klaus-Dieter) und nahm auf dem Behandlungsstuhl Platz. Die Lipolyse wird ambulant durchgeführt, sie ist schmerzarm und sanft. Marion zeichnete das Behandlungsareal ein und desinfizierte es anschließend. Dann wurde die Lösung mit den Wirkstoffen in das abzuschmelzende Fettgewebe injiziert (Hauptbestandteil ist Phosphatidylcholin, das aus der Sojapflanze gewonnen wird). Ich weiß nicht, wieviele Stiche es insgesamt waren aber ich schätze 10-15. Weh getan hat es kaum, was aber daran lag, dass Marion ein Schmerzmittel mit injizierte.

Die injizierten Stellen wurden sofort rot und schwollen deutlich an. Ein gutes Zeichen, denn das zeigt, dass die Therapie ihre Wirkung entfaltet.

Ihr müsst euch das so vorstellen, dass der Körper nun auf Hochtouren arbeitet und eine Entzündung, die durch den Wirkstoff ausgelöst wird, sogar gewünscht ist denn so wird nicht nur das Wegschmelzen des Fettes, sondern auch die Straffung des Gewebes erreicht. Die behandelten Areale werden wieder straff und fest. Da ich über diese „Nebenwirkungen“ Bescheid wusste, hatte ich ein Tuch zum Umbinden mitgenommen. Es kam auch vereinzelt zu Blutergüssen am Hals aber auch damit hatte ich gerechnet. Mit dem Tuch konnte ich die blauen Flecken und die Schwellung sehr gut kaschieren. Die Rötung klang sehr schnell wieder ab, die Schwellung hielt sich länger. Mein Kinn und auch der Hals fühlten sich auch an als hätte ich einen Muskelkater. Sehr auffällig war, dass das Kinn richtig schwabbelig wurde aber auch das ist vollkommen normal.

Nachfolgendes Foto ist nicht gerade schmeichelhaft aber es zeigt deutlich, wie geschwollen das untere Gesichtsdrittel war und auch wie wabbelig das Kinn wurde. Ganz ehrlich, das Wabbelige fand ich ekelig.

Freunde meinten zwar, dass die Schwellung kaum auffällt aber mein Blick war kritischer und trotz der Hitze blieb das Tuch am Hals. Das Gesicht sah deutlich dicker aus aber nicht unförmig. Dieses Foto entstand am Sonntag, also einen Tag nach der Behandlung:

Ich sollte die behandelten Stellen keinesfalls kühlen, vor Sonneneinstrahlung schützen und keinen Alkohol trinken. Gegen die Schmerzen hätte ich leichte Schmerzmittel nehmen können was aber in meinem Fall unnötig war.

Ich wartete gespannt was sich weiter tun würde. Marion hatte mir gesagt, dass ich nach ca. 4 Wochen mit der ersten Veränderung rechnen könne. Ich habe bei meinen Recherchen oft gelesen, dass ca. drei Wochen nach der weiteren Abschwellung die erste Ausdünnung des Fettes sichtbar wird. Durchschlagende Ergebnisse sieht man ab Woche 4-5. Eine abschließende Beurteilung sollte nach ca. 8 Wochen erfolgen.

Der Erfolg – sollte er sich einstellen – ist übrigens dauerhaft denn die Fettzellen sind nun mal weg. Durch die natürliche Auflösung und Abtragung der Fettzellen entstehen genialerweise keine Dellen oder irgendwelche Unebenheiten. Das Fett verschwindet gleichmäßig und sorgt so für ein strafferes Aussehen der behandelten Stellen.

Samstag fand die Unterspritzung statt und am Mittwoch darauf ließ die Schwellung nach und am Donnerstag waren die blauen Flecken vollständig verschwunden und ich ging erstmals ohne Tuch um den Hals aus dem Haus.

… und das sagt Marion…

„Liebe Michaela, es war mir wieder eine große Freude, mit dir zusammen zu arbeiten. Ich liebe deine Posts, deinen Blog und deine Instagramstories. Die Behandlung und die Wirkung hast du sehr treffend beschrieben. Jetzt heißt es abwarten. Beste Grüße aus Nürnberg, Marion“

Das Ergebnis

Knapp zwei Wochen nach der Behandlung ist die Schwellung vollständig verschwunden. Meine Kollegen meinen, dass das Kinn etwas definierter ist obwohl es immer noch wabbelig ist. Ich selbst habe auch den Eindruck, dass hier bereits sehr schnell eine minimale Verbesserung eingetreten ist. Trotzdem muss ich mich weiter in Geduld üben (nicht gerade eine meiner Stärken) denn der durchschlagende Erfolg ist erst in ca. 4 Wochen deutlich sichtbar.

Vorher-/Nachhervergleich nach 8 Wochen

Es hat sich tatsächlich ab der vierten Woche was getan. Das Ergebnis sieht man deutlich, wie ihr gleich auf den Bildern erkennen könnt. Ganz zufrieden bin ich noch nicht und deshalb werde ich irgendwann nochmal nach Nürnberg reisen und eine zweite Behandlung vornehmen lassen.

Noch immer sind die behandelten Stellen etwas schwabbelig und das bedeutet, dass der Prozess noch nicht abgeschlossen ist. Es wird also noch ein bisschen was passieren und dann tritt eine Straffung ein.

Damit ihr selbst sehen könnt, was sich in acht Wochen verändert hat, gibts hier noch einen Vorher-/Nachhervergleich:

Marions Praxis findet ihr hier:

MARION WINTER | KREBSGASSE 7 | 90402 NÜRNBERG | 

und auf Instagram unter www.instagram.com/aesthetikkonzepte zur Homepage gehts da lang: www.aesthetik-konzepte.com

 

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VORSCHAU

Nächsten Mittwoch stelle ich euch RHA Micellar Solution zur Gesichtsreinigung von TEOXANE vor.

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6 Kommentare

  1. liebe michaela,
    schreiben kannst du wirklich!!!
    du hast die fett-weg-spritze / lipolyse behandlung super korrekt beschrieben.
    von herzen danke ich dir für deine netten worte und die perfekte dokumentation.
    ja, schöner geht immer… ;-))
    beste grüße aus nürnberg
    marion

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  2. Liebe Michaela, sehr informativ dein Blogpost. Bis Du davon berichtet hast, wusste ich nicht das es diese Behandlungsmethode gibt. Die Vorher-Nachher Fotos zeigen super den Effekt. Hat sich wirklich deutlich verändert. Mache Dir ein wunderbares Wochenende. Bussi Pet

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  3. ich sehe leider keinen großen Effekt. Tut mir leid.
    Ist rechts vorher und links nachher? Leider sind es ja auch unterschiedliche Perspektiven. hmm…

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  4. Guten Morgen Liebe Marion, vielen Dank fürs Feedback und natürlich für die Behandlung. Irgendwann suche ich dich wieder auf und dann machen wir den Rest 🙂
    Herzliche Grüße aus München, Michaela

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  5. Gute Morgen liebe Pet, ich finde es auch immer wieder interessant, was man heutzutage alles machen kann. Ich werde noch zwei weitere Sachen ausprobieren, die ich hier auf’m Blögchen vorstellen werde. Es bleibt spannend. Einen schönen Sonntag für dich und herzliche Grüße, Michaela

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  6. Guten Morgen Irmgard, schade, dass du den Unterschied nicht erkennen kannst. Er ist nicht gravierend, das gebe ich zu aber dennoch hat sich einiges getan. Vor allem seitlich ist wieder mehr Kontur vorhanden. Herzliche Grüße, Michaela

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