Familienaufstellung – Teil 2

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Hallo zusammen,

heute gehts gleich weiter mit Familienaufstellungen. Im ersten Teil habe ich bereits angekündigt, dass wir uns heute u.a. mit den morphischen Feldern beschäftigen. Ein sehr interessantes Thema kann ich euch sagen.

Morphische Felder

Für einen Laien wie mich ist es sehr schwierig, ein morphisches Feld zu erklären denn es gibt hierfür keinen wissenschaftlichen Beweis. Trotzdem existieren diese feinstofflichen Verbindungen und Verflechtungen. Den Begriff „morphisches Feld“ hat übrigens der Entwicklungsbiologe Professor Dr. Rupert Sheldrake geprägt. Ihr müsst euch morphische Felder als eine Art allumfassendes Bewusstseinsfeld vorstellen, aus welchem viele Informationen aufgenommen werden können. Ein morphisches Feld ist eine Form von Energie, das alles was im Universum vorhanden ist (also alle Gefühle, Ideen, Gedanken, Informationen usw. ) speichert und jederzeit überall verfügbar macht.

Wir alle sind durch morphische Felder miteinander verbunden. Es gibt z. B. morphische Felder unserer Familie aber auch morphische Felder im Kollegen- und Freundeskreis. Auch Tiere, Pflanzen, ja sogar Häuser haben ein Bewusstseinsfeld. Morphische Felder können nur mit Hilfe von Thesen verstanden und erklärt werden, da sie nicht grobstofflich sind. Gedankenübertragung, Telepathie sind perfekte Beispiele für morphische Felder.

Gedankenübertragung

Im morphischen Feld findet unentwegt Gedankenübertragung statt denn alle Felder sind miteinander verbunden. Ständig fließen Informationen hindurch und dadurch kommt es zu einer ständigen, meist unbewussten Gedankenübertragung. Wir erleben das oft als Telepathie.

Wir müssen uns bewusst machen, dass wir für das, womit wir in Resonanz sind, auch empfänglich sind denn dann können wir die empfangenen Impulse gezielter zuordnen. Durch das Magnetfeld, das alle morphischen Felder miteinander verbindet, entstehen die Resonanzen innerhalb der einzelnen Felder. Für den Einzelnen bedeutet das, dass durch entsprechend individuelle Resonanzen Informationen ins eigene Feld kommen, dort aufgenommen werden und Einfluss nehmen. Für uns alle (also das Kollektiv) bedeutet es, dass starke Energieübertragungen entstehen, wenn mehr Menschen ähnliche oder gar gleiche Gedanken, Werte und Absichten ins Feld geben. Ich denke, auf diese Art entstehen z. B. Trends. Streng genommen ist es wichtig, zu überlegen, welche Informationen und Gedanken ich ins Feld gebe denn Gedankenübertragung findet pausenlos statt.

Persönliche Erfahrung als „Aufgestellte“

Wenn man sich noch nie mit den morphischen Feldern beschäftigt hat, ist es sehr schwierig, all das zu verstehen. In der Familienaufstellung habe ich das Phänomen der repräsentativen Wahrnehmung selbst erlebt. Es ist faszinierend und verblüffend aber ein Stellvertreter nimmt die seelischen und körperlichen Empfinden der Person wahr, die er vertritt ohne sie zu kennen.

Ich wurde gebeten, die Großmutter eines Aufstellers zu repräsentieren. Kaum hatte ich meine Rolle eingenommen wurde ich von einer unglaublichen Scham erfüllt. Ich habe mich so geschämt, dass ich am liebsten im Erdboden versunken wäre und ich konnte vor Scham keinem der Anwesenden mehr in die Augen schauen. Es war schier unglaublich welche Stimmung mich da plötzlich erfasste. Ohne weiter auf das Problem des Aufstellers einzugehen darf ich sagen, dass die Großmutter allen Grund hatte, sich zu schämen, wie sich im Laufe der Aufstellung herausstellte. Sobald ich meine Rolle abgelegt hatte, war auch die Scham verschwunden.

Nächstes Beispiel: ich wurde in einer anderen Aufstellung gebeten, die Rolle der älteren Schwester der Ausstellerin zu übernehmen. Ich wusste nicht, dass zwischen den Schwestern ein Streit herrschte und das war auch nicht das Hauptthema. Jedenfalls wunderte ich mich als ältere Schwester, weshalb die jüngere Schwester so weit von mir wegstand. Ich war mir keiner Schuld bewusst. Kurz vor Auflösung der Aufstellung kam meine jüngere Schwester und sagte, dass sie den Streit aus den Weg räumen möchte und ich sagte: „Dann komm zu mir, ich warte auf dich aber du musst den Anfang machen“. Es war zwischen den Schwestern wohl so üblich, dass die ältere immer erwartete, dass die jüngere den Anfang machen muss weil sie sich nie einer Schuld bewusst ist. Woher hätte ich das alles wissen sollen?

Eigene Aufstellung und was danach passierte…

Meine eigene Aufstellung war ziemlich beeindruckend. Ich denke, ihr versteht, dass ich auf mein Thema nicht näher eingehen möchte, da solche Aufstellungen sehr persönlich sind. Nur soviel sei verraten: ich habe so manche Struktur erkannt, die mir zuvor nicht bewusst war. Auch verhielt sich die Frau, die ich als meine Stellvertreterin ausgesucht hatte, genauso ungewöhnlich, wie ich es in einer ganz bestimmten Situation tue. Das hat mich dann doch sehr verblüfft.

Ich hatte ja damit gerechnet, dass ich nach der Aufstellung ziemlich aufgewühlt sein werde aber am nächsten Tag passierte erstmal nix. GAR NIX! Erst zwei Tage später fing es an, in mir zu „arbeiten“. Immer wieder hatte ich Situationen und Geschehnisse vor Augen, die oft Jahrzehnte zurücklagen und ich die vollkommen verdrängt oder vergessen hatte. Keine schlimmen Sachen aber eben Erlebnisse, die mich prägten. Ich beginne, manche Personen mit anderen Augen zu sehen und ich habe in einer ganz bestimmten Situation vollkommen konsequent in einer Weise gehandelt, wie ich es früher nicht getan hätte.

Ich denke, die nächsten Monate werden interessant. Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich noch nicht ganz fertig bin und deshalb habe ich mich nochmal zu einer Aufstellung angemeldet. Davon erzähle ich euch in einem separatem Blogpost.

Mögliche Nachwirkungen

Eine Familienaufstellung kann das Verhalten, ja sogar das komplette Leben verändern und das findet bei euren Mitmenschen nicht immer Zustimmung. Wenn ihr beispielsweise früher nie NEIN sagen konntet, werdet ihr nicht gerade gefeiert werden, wenn ihr jetzt nicht mehr für alles Mögliche zur Verfügung steht. Man sollte sich also auch auf negative Reaktionen gefasst machen.

Mögliche Nachwirkungen können z. B. sein:

  • ein neues Ich-Gefühl
  • verminderte Anpassungsfähigkeit
  • eine neue Sichtweise, neue Erkenntnisse
  • mehr Selbstbewusstsein
  • Aussprachen finden statt, die früher vermieden wurden
  • Gefühle kommen an die Oberfläche
  • usw…..

Haltet ihr das für Humbug was ich geschrieben habe oder seid ihr Familienaufstellungen gegenüber aufgeschlossen? Würdet ihr euch anmelden oder habt ihr sogar schon eine Aufstellung hinter euch? Demnächst gibts einen dritten Teil über Familienaufstellungen denn zu dem Thema muss noch einiges gesagt werden.

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VORSCHAU

Im nächsten Blogpost gehts mal wieder um einen Produkttest. Lasst euch überraschen….

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7 Kommentare

  1. Liebe Michaela, die Gefühle und Ergebnisse von Familienaufstellungen zu vermitteln ist enorm schwer. Auch anderen zu erklären was dort mit einem passiert ist wahnsinnig schwierig zu erklären. Kurz und gut: Wenn man sich darauf einlässt, dann ist es gut für einen Selbst. Schönen Sonntag Abend und herzliche Grüße aus dem windigen Norden in den Süden. Pet

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  2. Liebe Pet, du hast recht, wer es nicht erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen, was da passiert. Ich hätte es schon früher machen sollen und ich werde nächstes Jahr noch was anderes klären. Ich wünsche dir eine herrliche Woche und schicke liebe Grüße, Michaela

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  3. Hallo, liebe Michaela. Das trifft genau meinen Nerv! Nach Deinem ersten Beitrag, habe ich mich sehr lange mit meinem Kollegen darüber unterhalten. Er hat auch an einer Familienaufstellung teilgenommen, und hat mir manche Details erzählt, die mir eine Gänsehaut verschafften! Mein Interesse ist geweckt! Ich werde mich wohl auch darauf einlassen…..
    Liebe Grüße an Dich, und die Burschen
    Corinna

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  4. Liebe Corinna, mittlerweile habe ich auch schon viele Gespräche mit Leuten geführt, die eine Familienaufstellung gemacht haben. Es ist einfach nur faszinieren. Mach es!!!!!! Ich bereue, dass ich nicht viel früher eine Aufstellung gemacht habe. Es tut sich einiges seitdem. Sehr spannend, das zu beobachten.
    Wir schicke faule aber herzliche Grüße von der Couch 🙂

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