Rezept für eine leckere Zitronentarte

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Hallo meine Lieben,

es wird mal wieder Zeit für eine Tarte. Ich liebe Tartes und es gibt so viele verschiedene Tartes, dass man sich gar nicht recht entscheiden kann welche man denn backen soll. Eine Zitronentarte wollte ich schon lange mal ausprobierten und als sich neulich Besuch ankündigte, war die Zitronentarte einfach fällig.

Ein Tarteteig ist schnell selbst gemacht. Ihr könnt es euch aber einfach machen und einen Tarteteig aus der Kühlung verwenden. Die schmecken richtig gut und werden von mir auch oft verwendet. Bei der Zitronentarte jedoch habe ich den Teig wie hier beschrieben selbst hergestellt:

Zutaten und Zubereitung des Teiges

  • 200 Gramm Weißmehl
  • 100 Gramm zimmerwarme Butter
  • 1 Ei Größe M
  • 1 Prise Salz

Mehl und salz in einer Schüssel miteinander vermischen und dann das Ei dazurühren. Die Butter in kleine Stücke schneiden und unter das Mehl bröseln. Nun wird die Masse so lange geknetet, bis ein glatter Teig entstanden ist. Der Teig wird nun zu einer Kugel geformt und kurz im Kühlschrank (ca. 30 Minuten) kalt gestellt, damit er sich nachher leichter ausrollen lässt.

Zutaten und Zubereitung der Zitronencreme

  • 2 ungespritzte Zitronen
  • 4 Eier (Größe M)
  • 120 Gramm Zucker
  • 120 ml Sahne

Während der Teig im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartet, widmen wir uns der Zitronencreme. Zunächst werden die Zitronen gewaschen und anschließend wird der gelbe Teil der Schale mit einem Gemüseschäler abgeschält. Anschließend ca. 10-12 Minuten in einem kleinen Topf köcheln lassen und dann gut abtropfen lassen. Zitronenschale nun am besten einem Mixer oder Thermomix klein hacken. Schließlich die Zitronen auspressen. Kleingehackte Schale und Saft mit den Eiern, dem Zucker und der Sahne gut vermischen.

Backofen auf 140 Grad Heißluft vorheizen. Den Teig nun dünn ausrollen, so dass er eine Tortenform am Boden und ca. 2 cm hoch auf der Seite bedeckt.

Nun wird der Teig für ca. 10 Minuten vorgebacken. Ich steche mit einer Gabel rundum in den Teig denn meine Tarte darf ruhig etwas rustikaler aussehen. Es geht nur darum, dass der Teig nicht zu sehr aufgeht. Manche backen blind – was es damit auf sich hat, habe ich weiter unten beschrieben. Egal, für welche Backtechnik ihr euch entscheidet: wichtig ist, dass der Teig nicht zu viel Farbe annimmt, da er nachher nochmal in den Ofen kommt.

Lasst den Tarteboden auskühlen ehe ihr die Zitronencreme gleichmäßig darauf verteilt. Wichtig: Die Creme ist ziemlich flüssig. Das sollte euch nicht irritieren.

Nun muss die Tarte nochmal gebacken werden. Ich habe die ersten 30 Minuten auf 140 Grad gebacken, dann habe ich hochgeschaltet auf 160 Grad und nochmal eine halbe Stunde gebacken. Ihr müsst es ausprobieren. Gabeltest machen. Die Tarte ist fertig, wenn die eingestochene Gabel, Messer oder Nadel sauber wieder herauskommt.

Gut abkühlen lassen denn diese Tarte schmeckt am besten kühl.

Blind backen

Vegane Quiches, Tartes oder Pies werden ganz gerne blind gebacken was nichts weiter bedeutet, als dass der Teig vorab ohne Füllung bzw. mit „blinder“ Füllung vorgebacken wird. Eine blinde Füllung besteht aus getrockneten Hülsenfrüchten oder ungekochtem Reis. Diese Backtechnik hat zwei Vorteile:

  • der Boden wird knusprig und weicht nicht durch, wenn anschließend die richtige, feuchte Füllung eingefüllt wird
  • die Blindfüllung stabilisiert die Teigränder, so dass diese nicht einfallen.

Am besten Backpapier auf den Tarteboden legen, dann mit Bohnen auffüllen und ab in den Ofen. Die „blinde“ Füllung wird nach dem Backen entfernt. Eigentlich eine clevere Idee, oder?

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Vorschau

Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht, was euch im nächsten Blogpost erwartet. Ihr müsst euch einfach überraschen lassen.

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Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch findest du täglich auf Instagram oder besuche mich auf meinem Foodblog https://frauamannkocht.com. Vielen Dank fürs Lesen.

3 Kommentare

  1. Hallo Michaela , 🤗 wie ich sehe hast du mal wieder was leckeres gezaubert 🧚‍♀️ …ich bin mal gespannt auf deine Zitronentarte 🥧 … die sieht so entzückend aus wie im französischen Café und schmeckt herrlich nach Sommer 🌞 liebe Grüße Arlette…ich hoffe du schreibst mal wieder etwas von Hermès

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  2. Liebe Arlette, ich arbeite tatsächlich gerade an einem Blogpost über Hermès im weitesten Sinn 🙂
    Diese Zitronentarte wird es öfter geben bzw. ich habe noch ein anderes Rezept mit Baiser, welches ich demnächst ausprobieren werde.
    Ich schicke herzliche Grüße, Michaela

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  3. Liebe Michaela, das ist ein tolles, einfaches Rezept. Ich werde den Boden kaufen. 😉 Es wird Frühling und warm. Genau das richtige Rezept für Sommergefühle. Ich schicke Sonne in den Süden und herzliche Grüße und ein dickes Drück-Dich Pet

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