Mundziehöl – wofür ist das gut?

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Hallo meine Lieben,

schon mal was vom „Mundziehen“ gehört? Ich wollte das schon länger mal ausprobieren und nachdem ich Produkte von OLIVEDA und LADOPE getestet habe, fiel mir auf, dass OLIVEDA auch Mundziehöl im Sortiment hat.

Was genau ist denn Mundziehen?

Ich erkläre den Begriff mal in einfachen Worten: Unser Mund öffnet sozusagen die Türe in unseren Körper. Hört sich gut an aber unsere Mundhöhle ist ein ziemlich schmutziger Ort denn in ihr tummeln sich unendlich viele Bakterien, die durch die Blutgefäße von unserem Mund aus in unseren Körper getragen werden können.

Unser Organismus versucht über Nacht, sich von Schadstoffen zu befreien, die sich vor allem im Mundbereich vermehrt sammeln. Deshalb soll man mit dem Ölziehen gleich morgens – noch vor dem Frühstück – beginnen.

Durch das Ölziehen kann man Bakterien, Krankheitserreger und Schadstoffe gut bekämpfen denn diese werden mit dieser Methode aus der Mundschleimhaut gezogen und im Öl gebunden. Mundziehöl hat eine antibakterielle Wirkung, hemmt Karies und fördert gesundes Zahnfleisch. Mundziehen soll auch „angeblich“ für weißere Zähne sorgen. Ich schreibe „angeblich“ denn hier sind die Meinungen lt. meiner Internetrecherche geteilt. Mundziehen soll auch einen positiven Effekt bei Mundgeruch haben.

Der einzige Haken an der Sache ist, dass es nicht sehr angenehm ist, Öl über mehrere Minuten im Mund zu ziehen – doch auf diesen Nachteil gehe ich später nochmal ein.

Welches Öl eignet sich für die Anwendung

Man kann ein bereits fertiges Produkt verwenden, wie ich es getan habe, aber natürlich sind auch andere Öle geeignet wie z.B.

  • Olivenöl
  • Sonnenblumenöl
  • Rapsöl
  • Leinöl
  • Kokosöl

Wichtig ist, dass das Öl kaltgepresst ist.

Anwendung

Vorweg: Ölziehen ist kein Ersatz fürs Zähneputzen!

Empfohlen wird, das Ölziehen gleich morgens nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen, zu machen.

Ihr nehmt einen Esslöffel Öl in den Mund und spült damit 3 bis 15 Minuten kräftig eure Mundhöhle. Zieht dabei das Öl durch die Zahnzwischenräume. Da das Öl im Mund wirklich gewöhnungsbedürftig ist, könnt ihr anfangs Pausen einlegen.

Wenn ihr fertig seid, solltet ihr das Öl in ein Tuch spucken und im Hausmüll entsorgen. Wichtig: das Öl niemals hinterschlucken, da ihr sonst ja die „gezogenen“ Bakterien eurem Körper wieder zuführt. Spuckt das Öl auch nicht in den Abfluss, denn es kann zur Verstopfung kommen.

Mund mit warmen Wasser nachspülen (auch dieses Wasser wieder ausspucken) und anschließend wie gewohnt die Zähne putzen.

Ich habe oft gelesen, dass man mindestens 20 Minuten das Öl im Mund behalten soll, da nur so gewährleistet ist, dass alle Giftstoffe im Öl gebunden werden können. So einfach wie sich das liest ist es aber nicht. Ich gebe zu, dass ich es unterschätzt habe, wie ekelhaft es ist, Öl so lange im Mund zu behalten. Man gewöhnt sich mit der Zeit dran. Zieht einfach, so lange es euch möglich ist denn auch nach 5 bis 10 Minuten stellen sich erste Erfolge ein.

Gegen den womöglich entstehenden Würgreflex beim Mundziehen habe ich leider keinen Tipp. Vielleicht nehmt ihr anfangs weniger Öl, spült weiter vorne im Mundraum oder ihr probiert einfach ein anderes Öl. Kokosöl ist wohl sehr beliebt.

Extratipp: Nach ayurvedischer Praxis wird empfohlen, die Zunge vor dem Mundziehen mit einem Zugenschaber oder einem Metalllöffel abzuschaben.

Ist euch die Methode des Mundziehens neu oder habt ihr das schon ausprobiert?

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Vorschau

Ich weiß noch gar nicht genau, was euch im nächsten Blogpost erwartet denn ich habe derzeit viele Themen. Vielleicht befassen wir uns mal mit Puder?

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Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch findest du auf Instagram oder besuche mich auf meinem Foodblog https://frauamannkocht.com. Vielen Dank fürs Lesen.

Ein Kommentar

  1. Liebe Michaela, mein Zahnarzt hat mir das einmal empfohlen. Mit gutem Olivenöl ist es nicht ganz so ekelig. Habe ich gemacht nach dem Einsetzen eines Implantats. Der Heilungsprozess war super. Schönen Wochenstart und liebste Grüße Pet

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