über mich

Einige von euch wissen, wie es dazu kam, dass ich nun „richtig“ blogge! Damit es aber alle wissen, erzähle ich hier mal meinen Social-Media-Werdegang. Alles fing mit Louis Vuitton vor fast genau 5 Jahren an…. (man könnte sagen, der fiese Handtaschen-Virus hat mich Frühjahr 2012 ereilt und seither nie mehr wieder verlassen, da leider unheilbar).

Modeinteressiert war ich schon immer und natürlich hatte ich auch immer ein Auge auf Taschen – allerdings eher im mittelpreisigen Segment. Von Louis Vuitton hatte ich selbstverständlich schon gehört aber so richtig mit den Produkten befasst hatte ich mich nie. In meinem Kopf war gespeichert: „Ist nur was für reiche Leute“.

Kennt ihr das, wenn sich plötzlich eine Idee oder ein Wunsch in eurem Hirn festsetzt und ihr an nix anderes mehr denken könnt? Viele Leute nennen mich fanatisch und besessen – ich dagegen bezeichne diesen Ausnahmezustand mit dem Wort Leidenschaft ! Jawoll, plötzlich bilde ich mir etwas ein und dann setze ich ALLES daran, dies zu verwirklichen und zu erreichen. Tja, vor 5 Jahren war es eben der Wahn, eine Louis Vuitton-Tasche zu besitzen.

Ich begann, mich mit den Produkten vertraut zu machen. Ein solcher Markt will studiert werden!  Ich habe im Internet recherchiert (viel über Fakes gelernt), ich habe die Stores besucht (und erst mal nur schüchtern geguckt), ich habe diverse An- und Verkaufsplattformen gecheckt und habe letztendlich mein Konto überprüft und beschlossen, „so a Tascherl is drin“. Von da an war dem Wahnsinn Tür und Tor und nicht zuletzt mein Geldbeutelchen geöffnet. Ich holte mir Sully.

Ich war so unheimlich stolz und habe sie monatelang im Wohnzimmer – immer in Sichtweite – platziert. Ich habe sie angeschmachtet und vergöttert.

Ich wollte mehr – viel mehr sogar – über Taschen wissen. Ich fand im Internet ein Forum, das sich speziell mit dem Thema Designertaschen beschäftigte. Ich meldete mich an! Ich hab dort viel gelernt, sowohl über verschiedene Produkte als auch über Menschen, Freundschaften sind entstanden, Allianzen haben sich gebildet, Treffen in verschiedenen Städten fanden statt – toll! Aber ich muss autark sein, ich kann mich Regeln nicht so gut beugen und wanderte deshalb zu Instagram und eröffnete meinen kleinen Account.

Schwerpunkt: Taschen und Outfits. Bei Taschen blieb es natürlich nicht. Wer Taschen liebt, braucht die richtigen Tücher (am besten in Seide oder Kaschmir-Seidengemische). Man kommt von Louis Vuitton zu Chanel, Hermes, Gucci, Bottega Veneta, Chloe, Valentino usw….. Irgendwann befällt dich der Schuh- und der Rolexvirus und dann brauchst du unbedingt weiteren  „Schnasselkram“ in Form von Gürteln, Armbändern, Twillys, Taschenanhängern und und und…. Schließlich folgt der Nebenjob als Platzanweiser im Kino in der Spätvorstellung sowie das Austragen der  Morgenpost und Gespräche mit dem Banker.

Ehrlich gesagt kann ich mich an schönen Taschenbildern kaum satt sehen und vielen Gleichgesinnten geht es ebenso. Der Markt an Luxusgütern ist größer als man glaubt. Diese Designerlabels sind übrigens nicht nur was für die ganz Reichen. Schließlich muss man auch nicht immer neu kaufen; es gibt mittlerweile genügend Second-Hand-Shops (auch online übrigens), die tolle Ware zu einem fairen Preis anbieten.

Meine Followerzahl auf Instagram wuchs und wuchs. Mit vielen Followern wird man vertrauter, man trifft sich, tauscht sich privat aus, neue Begehrlichkeiten werden geweckt, man erhält Tipps, man kauft und verkauft. Tolle Sache. Ich habe mein Reportaire auf Instagram ständig erweitert und irgendwann begonnen, über meine Stoffelche zu berichten. Knuddelfiese Gauner, die mittlerweile Instagram und Facebook bereichern und eine große Fangemeinde haben. Auch hier werden sie ihr Unwesen treiben und mit vor Fett triefenden Leberkässemmeln in der Hand kackfrech durch diesen Blog geistern.

Ein weiteres großes Thema tat sich Anfang des Jahres auf: Ich begann, im Februar 2017 auf meine Ernährung zu achten denn irgendwie wollte ich nicht weiter so gwampert bleiben. Auf SAT 1 sah ich eine Sendung über verschiedene Abnehmmethoden; u.a. wurde über Clean-Eating berichtet. Ich wusste sofort „dass i des macha muass“. Ich habe auch tatsächlich locker und flockig mit dieser Methode einige Kilos abgenommen. Gewogen hab ich mich nie, leider auch nicht mit einem Maßband gemessen. Die Follower schrien jedenfalls nach Rezepten. Alles bezüglich Clean-Food über das micker-kleine Instagram zu posten ist mühselig  aber ich gab mein bestes. Die Möglichkeiten hier im Blog sind natürlich wesentlich besser um detailliert über meine Clean-Eating-Erfahrungen zu berichten und Rezepte mit Bildern einstellen. Okay, ich mach nur so clean wie möglich. Der eingefleischte Clean-Eater würde ja nicht mal einen Naturjoghurt essen, da Zucker enthalten. So weit gehe ich nicht denn zur Abnahme reicht es, den ganzen Haushaltszucker-Verzehr zwar massiv aber nicht komplett einzuschränken

Nun, ähhhh, Männer sind ja für uns Frauen immer irgendwie ein Thema. Wir diskutieren gerne und ausgiebig über sie und oft kommen sie nicht gut weg. Fakt: hier sind sie jedenfalls herzlich willkommen denn das ist kein männerfeindlicher Blog. Ganz im Gegenteil freue ich mich über eine rege Mitleserschaft und Teilnahme von Herren, die ebenfalls luxusinteressiert sind, richtig gut kochen können, viele interessante Dinge zu berichten haben oder solche, die einfach nur neugierig sind und dabei sein wollen.

In Anbetracht all dieser anstehenden Themen ist ein eigener Blog nun längst überfällig! Instagram ist super für die Leute, die gerne Bilder schauen und kurzen Text lesen. Dieser Blog hier ist für diejenigen, die es gerne genauer wissen würden.