Meine Tour zum Bryce Canyon

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Hallo meine Lieben,

weiter gehts mit meinem USA-Trip. Ich habe euch ja bereits zu vielen verschiedenen Orten meiner Reise mitgenommen und auch heute darf ich euch zu einem wirklich sagenhaft schönen Platz entführen. Kommt mit mir zum Bryce Canyon.

Na, sind das nicht herrliche Fotos? Ich kann euch sagen, dass ich geflasht war. Dieser Canyon ist nicht so riesig wie der Grand Canyon aber ich finde ihn schöner. Doch jetzt mal ein paar Infos zu diesem sagenhaft schönen Nationalpark, der nahe am Zion-Nationalpark liegt. Über den Zion Nationalpark werde ich auch noch berichten.

Der Bryce Canyon befindet sich im Südwesten Utahs auf einer Höhe von 2.400 bis 2.700 Meter und liegt somit wesentlich höher als der Grand Canyon Nationalpark und auch der Zion Nationalpark.

Auf den Fotos seht ihr, dass Schnee liegt. Ja ja, wer diesen Canyon im April – so wie wir – besuchen möchte, muss mit Schnee und Stürmen rechnen und somit auch mit vorübergehenden Sperrungen (auch kurzzeitige Straßenschließungen sind jederzeit möglich). Also bitte unbedingt vor Anreise die Klimatabellen studieren. Achtung: der Temperaturunterschied mit bis zu 27° C zwischen Tageshöchst- und Tiefsttemperatur ist gewaltig.

Der Bryce Canyon National Park hat ganzjährig geöffnet.

TIPP: In jedem Fall solltet ihr euch den Annual Pass besorgen, den ihr an allen Nationalparkeingängen der USA für 80 Doller kaufen könnt. Dieser Pass ist ein Jahr in allen offiziellen Nationalparks gültig und gilt pro Auto incl. aller Insassen. Meistens besucht man ja doch mehrere Nationalparks auf seinem Roadtrip.

Man könnte die nordamerikanische Bezeichnung der Ureinwohner für den Bryce Canyon in etwa so übersetzen: „Rote Felsen, die wie Männer in einem schlüsselförmigen Canyon stehen“. Seltsame Übersetzung aber wenn ihr euch diese Felsformationen genauer anschaut, dann könnte man schon Gestalten hineininterpretieren. Für die Ureinwohner war dieser Canyon jedenfalls ein Ort der Legenden.

Im Gegensatz zum Gand Canyon wurde der Bryce Canyon nicht durch einen Fluß, sondern durch Frost-Tau-Zyklen geformt und ist daher im eigentlichen Sinn gar kein Canyon. Der Bryce Canyon beeindruckt auch nicht durch seine Größe, wie dies beim Grand Canyon der Fall ist. Ich würde den Bryce Canyon eher als beschaulich bezeichnen. Hier findet ihr eine Welt aus Steintürmen, tiefen Furchen und säulenartigen Felsnadeln.

Wir konnten uns gar nicht sattsehen von den aus Eisenoxid gefärbten Schattierungen in Rot, Braun und Gelb. Hätte nie gedacht, dass mich Sandgestein mal so faszinieren würde. Wie findet ihr das?

Insgesamt erwarten euch 13 Aussichtspunkte entlang der 61 km langen Panoramastraße. Sehr beliebte Aussichtspunkte sind Sunrise Point und Sunset Point denn sie gewähre tolle Ausblicke auf die vielen Felsentore des Bryce Amphitheater. Aber auch die anderen Plattformen bieten unvergessliche Ansichten wie z.B. auf den Steinbogen auf dem Aussichtspunkt Natural Bridge. Die besten Lichtbedingungen für Fotos habt ihr am Vormittag.

Wer möchte, kann gerne die verschiedenen Wanderwege nützen oder sich einfach nur mit dem Shuttlebus von einem Ausblickspunkt zum nächsten fahren lassen.

Im Besucherzentrum könnt ihr mehr über Fauna und Geologie erfahren. Zudem wird dort ein 20-minütiger Film mit dem Titel „Shadows of Time“ gezeigt.

Eines meiner LIeblingsbilder ist dieser einsame Baum. Im Park sind über 400 Pflanzenarten beheimatet. In den tiefer gelegenen Regionen findet man zwischen Hoodoos (Gebilde aus Sedimentgesteinen) Pinyon-Kiefern und Wachholder. In den höchst gelegenen Regionen wachsen Tannen, Fichten und Espen. Das Plateau selbst ist voll von Gelb-Kiefern. Borstenkiefern haben sich im gesamten Park angesiedelt – manche von ihnen sind über 1.600 Jahre alt.

Die Tierwelt ist vielfältig (mehr als 200 Vogelarten, über 70 Säugetiere, 13 Reptilienarten und 4 Amphibien wurden hier bereits erfasst). Manchmal sieht man Raubtiere wie Schwarzbären, Pumas, Kojoten, Dachse, Rot- und Graufüchse. Streifenhörnchen gibt es massenhaft und auch der Utah-Präriehund wird oft gesehen. Das Füttern im Park ist verboten und ihr solltet euch unbedingt an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten.

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Vorschau

Nächsten Samstag erwartet euch ein Produkttest. Wir widmen uns dem Sonnenschutz.

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Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch findest du auf Instagram oder besuche mich auf meinem Foodblog https://frauamannkocht.com. Vielen Dank fürs Lesen.

14 Kommentare

  1. Hallo 🙋‍♀️
    Ich liebe deine Reiseberichte.
    Kurzurlaub in der Mittagspause 😘
    Ist aber auch interessant
    Bilder toll

    Danke

    Liebe Grüße

    Elke

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  2. Liebe Michaela, vielen Dank für die schönen Fotos, sie haben mich an meine eigene Reise erinnert. Sogar den Baum habe ich fotografiert. Ja, USA ist schon ein besonderes Land….vielleicht komme ich auch mal wieder hin Aber ich lese gerne bei Dir weiter…..erhalte Dir Deine Reiselust…
    Liebe Grüße und schöne Woche noch
    Petra

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  3. Liebe Michaela, die Fotos kann man leider nicht vergrößern, nur das mit dem einzelnen Baum. Kannst Du das ändern?

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  4. Liebe Petra, witzig, dass du auch diesen Baum fotografiert hast. Den fand ich einzigartig. Die USA-Reise 2023 ist schon in Planung 🙂
    Ich freue mich, dass du mitliest und schicke liebe Grüße, Michaela

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  5. Liebe Marianne, ich kann jedes Foto vergrößern wenn ich es auf Handy anschaue. Ändern kann ich nicht viel, weil das Vorgaben von WordPress sind. Leider…. Herzliche Grüße, Michaela

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  6. Liebe Elke, ich freue mich sehr, dass du mitliest und meine Reiseberichte liebst. Ich schreibe diese Blogposts auch sehr gerne…. Allein schon wegen der Bilder, die ich einstelle und dann in Erinnerungen schwelge.
    Liebe Grüße, Michaela

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  7. Liebe Michaela, Fernweh macht sich breit. Ich liebe deine Reiseberichte sehr. Sehnsuchtsbilder in Hülle und Fülle. Koffer packen und weg. Herzliche Grüße Pet

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