Die hohe Kunst des Selbstbeschisses oder kleine Betrügereien bei Diäten

…. ab morgen mach ich Diät….

Es gibt kaum einen Satz, den ich mir so oft vorgesagt habe wie diesen. Seltsamerweise kommt er mir leicht von den Lippen nach dem Verzehr einer Tafel Schokolade, einer weißen Currywurst (mit Pommes natürlich), einem Liter Cola usw….. Und da seht ihr mich schon, glücklich grinsend mit einem Teller Schweinekram auf’m Teller, fotografiert von Sara Sabri.

Ja, so bin ich. Ein Genussmensch. Diesmal jedoch mache ich ernst mit Ernährungsumstellung (dieses depperte Wort kann ich auch schon nicht mehr hören). Ich kehre zurück zu Clean Eating und ich werde eine Art wöchentliches Diätprotokoll für euch, meine lieben Leser, hier auf’n Blog stellen.

Ein Blog soll Mehrwert haben, steht so oft zu lesen, wenn man ein bisschen nach dem Sinn eines Blogs googelt. Hmmmm, erfolgreiche Diäten haben sicher einen sehr hohen Mehrwert denn ca. 93 % der Frauen, die ich kenne, machen Diät oder fühlen sich zumindest zu dick. Schade eigentlich, dass man sich selbst oft nicht so annehmen kann, wie man ist bzw. dass man von der Welt nicht so angenommen wird wie man eben ist. Aber das ist ein anderes Thema. Oder nicht?

Es dreht sich in unserer Welt sehr viel um essen oder auch nicht-essen. Ich kenne ja viele sehr schlanke Menschen, die behaupten, dass sie essen können was immer sie möchten und einfach nicht zunehmen. Ich denke, eine Vielzahl dieser schlanken Menschen möchte halt dann wirklich nur ein Salatblatt oder etwas Gemüse essen. Soll es geben und ehrlich gesagt schmecken Salat und Gemüse auch sehr gut aber eben nicht immer.

Jetzt mal ganz ehrlich, diese Ravioli hier unten sehen doch wesentlich besser aus als der Salat da oben, oder? Sie schmecken auch wesentlich besser – ich weiß es genau denn ich hab sowohl die Nudeln als auch den Salat gegessen.

Mit Clean Eating kann man alles essen bis auf Industriezucker, Weißmehl und Geschmacksverstärker. Meine persönliche Erfahrung ist, dass der Appetit auf Süßes und Ungesundes verfliegt sobald der Körper mit allen Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird, die er braucht. Ich mache so clean wie möglich, bin nicht päpstlicher als der Papst. Ich werde mich natürlich hin und wieder selbst betrügen aber mir  auch immer wieder großherzig vergeben denn das gehört dazu. Selbsthass geht gar nicht und bei einer Diät erst recht nicht. Essen ist mehr als Nahrungszufuhr. Essen ist Psychologie.

Ein paar cleane Rezepte hab ich hier auf’m Blog bereits veröffentlicht und ich werde im Laufe der Zeit weitere Rezepte hier einstellen. Lasst euch inspirieren und inspiriert mich. Packen wir’s an?

Ich möchte zumindest bis 4. Dezember 2017 durchhalten und mein Blog-Diätprotokoll führen. Bis dahin wäre eine Abnahme ganz nett damit ich nicht gar so zeckenfett nach Dubai fliege. Jawoll, das Wiggerl fliegt in die geheime Welt der Araber und wer Lust hat, mitzukommen, den nehmen Marianne und ich gerne virtuell mit. Aber bis dahin wird das Gürtelchen enger geschnallt.

Wer nochmal sein Wissen in Sachen Clean-Eating auffrischen möchte, dem rate ich, den Artikel von Christina E.A. Geschke nochmal durchzulesen, den sie netterweise für Wiggerls.World geschrieben hat. Ihr findet die Basics hier: Clean Eating – Basics von Christina E. A. Geschke

Nun, zurück zum wesentlichen. Heute ist Tag 1 meiner Diät. Es lief ganz gut bisher. Hab meine zwei großen Kaffee mit aufgeschäumter Sojamilch zum Frühstück getrunken.

Sojamilch ist ein pflanzliches Getränk und wird aus Sojabohnen hergestellt.       Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren, enthält weder Laktose noch Cholesterin

Ich bilde mir ein, mit Sojamilch meinem Körper gutes zu tun und außerdem mag ich den leicht russigen Geschmack. Man kann Sojamilch übrigens wunderbar aufschäumen. Leider gibts in den wenigsten Lokalen Sojamilch zum Kaffee. Falls ihr noch nie Sojamilch probiert habt, solltet ihr das unbedingt tun. Ich weiß, dass viele Leute bei dem Wort allein schon zurückschrecken aber ein Versuch lohnt sich.

Doch zurück zu heute: neben den beiden Kaffees hab ich im Laufe des vormittags zwei Mandarinen verdrückt. Mittags war Essengehen mit Kollegen angesagt. Essen in Restaurants sind immer Herausforderungen. Schlawinös wie ich nun mal bin, habe ich ein Steakhaus vorgeschlagen. Mit Steak kann man nix verkehrt machen:

Natürlich habe ich die Kräuterbutter links liegen lassen (im wahrsten Sinne des Wortes) und dass ich sowohl auf Steaksoßen als auch auf Knoblauchbaguette verzichtet habe, versteht sich von selbst. Ein Blick auf die Zutaten, die sich in einer gekauften Steaksoße befinden, lohnt sich. Werft mal einen Blick auf’s Etikett.

Gerade eben, während ich diesen Artikel in die Tastatur hacke, brodelt ein Gemüsesüppchen im Thermomix. Ich koche mein Mittagessen für die nächsten beiden Tage im Büro vor. Gemüsesuppen füllen den Magen, versorgen uns mit vielen Vitaminen, haben wenig Fett und wenig Kalorien. Rezepte der verschiedensten Suppen werde ich die nächste Zeit auf’m Blog veröffentlichen.

Jetzt gibts noch ein leichtes Abendessen in Form eines kleinen Lachsschnitzels in Pilzrahmsoße und einen kleinen Kartoffelknödel. Ziemlich cleaner Tag würde ich sagen.

Mehr Wiggerl, Lifestyle und Geschichten rund um den Hauselch findet ihr täglich auf Instagram unter einfach_nur_Wiggerl. Vielen Dank fürs Lesen.

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. diät ist was mir schmeckt! oder mit friedrich torberg („die tante jolesch“):
    essen war seine lieblingsspeise!
    küss die hand
    knitterbub

    Gefällt mir

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